Olivia Kroth: Russlands berühmter Filmregisseur Nikita Michalkow feiert seinen 70. Geburtstag

Russlands berühmter Filmregisseur Nikita Michalkow feiert seinen 70. Geburtstag

von Olivia Kroth

Am 21. Oktober 2015 feiert der Filmschauspieler, Regisseur und Filmproduzent Nikita Sergejewitsch Michalkow seinen 70. Geburtstag. Er stammt aus einer bekannten Adels- und Künstlerfamilie. Am 21. Oktober 1945 wurde er als Sohn des sowjetischen Dichters und Schriftstellers Sergej Wladimirowitsch Michalkow geboren. Seine Mutter war die Dichterin Natalja Kontschalowskaja, deren Vorfahren als Maler Berühmtheit erlangten: der Vater Pjotr Kontschalowski und der Grossvater Wassili Surikow, aus kosakisch-sibirischem Geschlecht stammend. Seine Karriere begann Nikita Michalkow als Schauspieler, wechselte aber bald ins Fach des Filmregisseurs über und produzierte schliesslich selbst Filme, die international bekannt wurden. Ausserdem machte er sich um die russische Filmkultur verdient, seit 1993 als Vorsitzender des russischen Kulturfonds, seit 1999 als  Vorsitzender des russischen Kino-Verbandes, seit 2000 auch als Vorsitzender des Internationalen Filmfestivals in Moskau.

Nikita Michalkow begann seine berufliche Laufbahn als Filmschauspieler, nachdem er die Schtschukin-Schauspielschule des Wachtangow-Theaters in Moskau absolviert hatte. Er wirkte in mehr als  40 Filmen mit. Schliesslich besuchte er das berühmte Gerassimow-Institut für Kinematographie, oft auch als WGIK abgekürzt (Всероссийский государственный институт кинематографии имени С.А.Герасимова, ВГИК) in Moskau. Das Institut für Kinematographie wurde 1919 gegründet und ist damit die älteste Filmhochschule weltweit. 1986 wurde es nach dem russischen Regisseur und Schauspieler Sergej Gerassimow benannt.

 Ende der 1960er Jahre wandte sich Nikita Michalkow dem Fach der Filmregie zu. Insbesondere seine Literaturverfilmungen erregten Aufsehen: 1980 entstand der Film “Tage aus dem Leben Ilja Oblomows” nach dem Roman “Oblomow” (Обломов) von Iwan Gontscharow (1812-1859). Oblomow ist der Typus des begabten und gebildeten, aber durch Herkunft und Standesgewohnheiten zu Faulheit neigenden russischen Adligen.

Beim Internationalen Filmfestival in Moskau erhielt Nikita Michalkow 1983 für seinen Film “Gespräch ohne Zeugen” den FIPRESCI-Preis. 1984 wurde ihm der Titel “Volkskünstler der Russischen SFSR” (Народный артист РСФСР) verliehen. International bekannt wurde der Regisseur durch sein Werk “Schwarze Augen”, nach der Erzählung “Die Dame mit dem Hündchen” von Anton Tschechow gefilmt. “Die Dame mit dem Hündchen” (Дама с  собачкой), im Herbst 1899 entstanden, erzählt die Geschichte eines Ehebruchs. Die Dame und ihr Liebhaber sind verheiratet, aber jeder mit einem anderen Partner. Tschechow behandelt diesen doppelten Ehebruch indirekt. Nikita Michalkow drehte seinen Film “Schwarze Augen” (Очи чёрные) 1987 in Sankt Petersburg, Kostroma und im Ausland. Die Dame mit dem Hündchen wird von der Russin Jelena Safonowa gespielt. Das Drehbuch schrieb Alexander Adabaschjan, der auch für die Filmbauten sorgte.

Der Film lief unter anderem in Deutschland, wo er positive Kritiken erhielt: “Der Michalkow-Film ‘Schwarze Augen’, zu einem guten Teil in Russland und mit russischen Stars gedreht, läuft jetzt auch in den deutschen Kinos – eine intelligente, verschwenderisch einfallsreiche und leichtfüssige Kino-Huldigung an die Welt von Anton Tschechow. Michalkows Film gelingt es, ein elegantes Gleichgewicht zwischen Sentimentalität und Satire zu finden ” (SPIEGEL, 08.02.1988). Der FILMDIENST nannte dieses Werk eine “elegant erzählte Tragikomödie. Leichthändig inszeniert und ausgezeichnet gespielt, hält der Film stilsicher die Balance zwischen melancholischen und heiteren Komponenten”.

1991 folgte als weiterer erfolgreiches Werk der Film “Urga” (Урга — территория любви). Der Regisseur wurde dafür 1993 mit dem Staatspreis der Russischen Föderation ausgezeichnet. “Urga” spielt in der Mongolei und erzählt die Geschichte von zwei unterschiedlichen Lebenswelten, der einer mongolischen Familie und der eines russischen Lastwagenfahrers. Der Stab der Nomaden in der Mongolei, mit der die Hirten ihre Tiere einfangen, heisst “Urga”.  Nikita Michalkows Film zeigt die mongolische Steppe in ihrer Schönheit, die sanfte Allmacht dieser Landschaft. Das mongolische Ehepaar Pagma und Gombo lebt mit den drei Kindern und der Grossmutter in einer Jurte, umgeben von ihren Büffeln, Pferden und Schafen. Als der russische Fahrer Sergej mit seinem Lastkraftwagen bei ihnen landet, treffen zwei Welten aufeinander. Die Welt der Nomaden mit  Lederverarbeitung, Viehzucht und Weberei wird mit der Welt westlicher Technik konfrontiert.

 “Urga” wurde in mongolischer und russischer Sprache verfilmt. Bei dem Drehbuch wirkte der aserbaidschanische Drehbuchautor Rustam Ibrahimbekow mit. Die Musik komponierte Eduard Artemjew. Pagma und Gombo werden von den Mongolen Badema und Bayertu gespielt, der russische Lastkraftwagenfahrer Sergej von Wladimir Gostjuchin. Der Film über den Gegensatz von archaischer Nomadenkultur und Industriegesellschaft stiess auch in Deutschland auf Interesse. Er lief in deutschen Kinos und wurde positiv beurteilt: “Eine mongolische Fantasie, unwiderstehlich durch das Staunen, aus dem die Erzählung entsteht, durch die Lust, an ein letztes Abenteuer zu glauben, durch die Sehnsucht nach einem glücklichen Leben, die alles bewegt. Der russische Regisseur Nikita Michalkow hatte seit Jahren von einem Film in der Mongolei geträumt, zögernd und sehnsüchtig zugleich, weil die Sache so irreal schien und er selbst kaum wusste, was er dort zu suchen hatte. In der Steppe, wie befreit, fand sich alles, was an Leichtsinn, Fabulierlust und sehnsüchtiger Sentimentalität in Michalkow steckt, zu diesem Film zusammen” (Urs Jenny, SPIEGEL, 09.12.1991). Zwei Jahre später, 1993, erhielt der Regisseur den Staatspreis der Russischen Föderation.

1994 drehte Nikita Michalkow den Spielfilm “Die Sonne, die uns täuscht” (Утомлённые солнцем). An dem Drehbuch wirkte wieder Rustam Ibrahimbekow mit und die Musik wurde von Eduard Artemjew komponiert. Der Film spielt in der Sowjetunion im Jahr 1936 während der Ära von Josef Stalin und erzählt das Schicksal einer sowjetischen Familie. Der Regisseur übernahm darin selbst eine Rolle. Er spielt den Divisionskommandeur Sergej Kotow, der einst seinen Freund verriet und dafür später von diesem verraten wird. Der Film endet mit Kotows Erschiessung. Nikita Michalkows zur Drehzeit sechsjährige Tochter Nadja verkörperte in dem Film Kotows Tochter Nadja. In Deutschland hiess es in einer Filmkritik, dass Nikita Michalkow an einem “russisch-romantischen Nationalkonservativismus” festhalte mit “Vaterlandsliebe als Überlebenskraft” (Urs Jenny, SPIEGEL, 25.12.1995).

 Für diesen Film wurde dem Regisseur 1995 zum zweiten Mal der Staatspreis der Russischen Föderation verliehen, ausserdem der Verdienstorden für das Vaterland, 3. Klasse. Die Begründung lautete: “Für herausragende Beiträge zur Entwicklung der einheimischen Filmkunst sowie viele Jahre kreativer und sozialer Aktivitäten”.

Nikita Michalkow mit Tochter Nadja Michalkowa in dem Film “Die Sonne, die uns täuscht”:

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1998 erschien das gross angelegte filmische Epos “Der Barbier von Sibirien” (Сибирский цирюльник) von Nikita Michalkow. Thema des dreistündigen Films ist eine Liebesgeschichte im vorrevolutionären Zarenreich Alexanders III. Der Regisseur spielt selbst den Zaren, den er als einen herausragenden Staatsmann der russischen Geschichte zeigt, unter dem das Land wirtschaftlich und militärisch stark geworden sei. “Russlands Geist und Würde verkörpert vor allem ein Moskauer Offiziersschüler mit dem klangvollen Namen Andrej Tolstoi, dargestellt von Oleg Menschikow. Andrej tritt auch als Barbier auf in einer Figaro-Inszenierung seiner Kadettenanstalt” (Rainer Traub, SPIEGEL, 10.05.1999). Später wird der Kadett Andrej Tolstoi nach Sibirien deportiert, daher der Filmtitel. “Ein nostalgischer Liebesfilm von nationaler Grösse”, urteilte der SPIEGEL, “ein leidenschaftliches Liebesepos”, schrieb die BERLINER MORGENPOST.

An diesem Film wirkten zum dritten Mal Rustam Ibrahimbekow (Drehbuch) und Eduard Artemjew (Musik) mit. Die Uraufführung fand im fernöstlichen Wladiwostok statt. In Moskau waren zur Aufführung im Kongress-Saal des Kreml 5.000 Gäste eingeladen, die das Meisterwerk mit stehenden Ovationen bedachten. Zum Abschluss krönte ein Feuerwerk das Fest. Die Russische Filmgilde zeichnete Wladimir Iljin als Besten Nebendarsteller im “Barbier von Sibirien” aus. Für den Film erhielt Nikita Michalkow 1999 zum dritten Mal den Staatspreis der Russischen Föderation.

Der Verdienstorden für das Vaterland, 2. Klasse, folgte 2005; der Verdienstorden für das Vaterland, 1. Klasse, kam 2015. Insbesondere das Jahr 2005 war für Nikita Michalkow gesegnet. Es regneten viele Preise auf ihn herab: im Juni 2005 der Preis des Kinofestivals “Kinotaur”, im Juli 2005 der Preis “Goldene Aprikose” aus Jerewan in Armenien und der Grosse Preis der russischen Akademie für Handel und Wirtschaft. Im September 2005 wurde Nikita Michalkow zum “Mann des Jahres” der russischen Filmindustrie auf der Kinoexpo gekürt.

Im Jahr 2007 versuchte sich der Regisseur in einem anderen Genre. Er drehte einen Detektivfilm, allerdings wieder mit historischem Hintergrund: Russlands Tschetschenienkrieg von 1994 bis 1996. In dem Film “12” handelte die Gegenwart in Moskau, die Vergangenheit in Tschetschenien. “Rückblenden führen die Zuschauer nach Tschetschenien. Ein tschetschenischer Junge, dessen Eltern in den Kriegswirren sterben, läuft ziellos durch ausgebombte Häuser. Sein Onkel findet das verstörte Kind in einem Keller zwischen Soldatenleichen und nimmt es mit nach Moskau. Später findet die Polizei den niedergestochenen Onkel in seiner Wohnung in der russischen Hauptstadt. Der Junge wird verdächtigt, den Onkel aus Rache ermordet zu haben. Er wird angeklagt und vor Gericht gestellt.” (MOSKAU.RU, 21.09.2007).

Der Handlungsstrang, welcher in Moskau spielt, zeigt die Gerichtsverhandlung mit intensiven Beratungsgesprächen der 12 Geschworenen, die am Ende den Jungen freisprechen. Hier gelingt dem Regisseur das Meisterstück, menschliche Abgründe filmisch darzustellen. Die Geschworenen, darunter ein Bauarbeiter, ein Chirurg, ein Fernsehproduzent und ein Künstler, erzählen über ihr eigenes Schicksal. Dabei lernen die 12 Männer sehr viel über sich selbst und die anderen. Sie erkennen, dass Vorurteile blind machen für die Wahrheit.

In diesem Film übernahm Nikita Michalkow die Rolle eines der Geschworenen. Die anderen 11 Mitwirkenden waren Sergei Makowezki, Sergei Garmasch, Walentin Gaft, Alexei Petrenko, Juri Stojanow, Sergei Gasarow, Michail Jefremow, Alexei Gorbunow, Sergei Arzibaschew, Wiktor Werschbizki und Roman Madjanow. In der Rolle des angeklagten Tschetschenen war Apti Magamajew zu sehen. Die Filmmusik wurde von Eduard Artemjew komponiert. Gedreht wurde in russischer und tschetschenischer Sprache.

Der Film wurde mit zwei russischen Nika-Filmpreisen für das Jahr 2007 ausgezeichnet: Eduard Artemjew für die Filmmusik und Sergei Garmasch als bester männlicher Hauptdarsteller. Nika (Ника) ist der wichtigste russische Filmpreis. Er wird seit 1988 jährlich in Moskau verliehen, die Trophäe ist eine moderne Fassung der geflügelten Nike von Samothrake. Seit Anfang der 1990er Jahre ist eine gewählte Jury für die Auswahl der Preisträger verantwortlich. Nikita Michalkows Film “12” war in Russland ein Kassenschlager. In Moskau lief er im September 2007 zeitgleich in über 80 Kinos, unter anderen in den zentral gelegenen “Oktjabr” (Nowi Arbat, Metro-Station Smolenskaja), “Puschkinski” (Strastnoj Bulwar, Metro-Station Puschkinskaja) und “Pjat Swesd” (Bolschoi Owtschinnikowski Pereulok, Metro-Station Nowokusnjezkaja).

Apti Magamajew als angeklagter Tschetschenenjunge:

Siebzehn Jahre nach dem Erfolg des Films “Die Sonne, die uns täuscht” kamen 2010 und 2011 zwei weitere Teile des Kriegsepos  in die Kinos: Teil II lief unter dem Titel “Exodus”, Teil III als “Die Zitadelle”.  Sie bildeten gemeinsam mit “Die Sonne, die uns täuscht” eine Trilogie. In Massenszenen stellte der Regisseur den Grossen Vaterländischen Krieg in Russland von 1941 bis 1945 dar. Deutlich waren die Gräueltaten der Nazis in Russland zu sehen, ihre monströse Abartigkeit wurde nicht ausgespart. Auch zeigte der Regisseur Josef Stalin als Helden, der die Sowjetunion zum Sieg führte. In der Russischen Föderation wird Stalin bis auf den heutigen Tag verehrt, weshalb das Kriegsepos von Nikita Michalkow grossen Anklang fand. Der Patriotismus vieler Russen stammt aus jener Kriegszeit, als die Vorfahren der heutigen Russischen Föderation um ihr Überleben kämpften. Dieser russische Kriegspatriotismus spiegelt sich deutlich in Michalkows Dreiteiler wider.

Nikita Michalkows derzeit neuester Film erschien 2014: “Sonnenstich” (солнечный удар). Er spielt auf der Halbinsel Krim und handelt von Weissgardisten, die dort nach der Russischen Revolution 1918 Zuflucht fanden. Als Vorlage diente dem Regisseur eine Erzählung des russischen Literaturnobelpreisträgers Iwan Bunin. “Mit ‘Solnetschnyj udar – Sonnenstich’ hat Regisseur Nikita Michalkow einen Film über Iwan Alexejewitsch Bunin, einen der größten Literaten der ehemaligen Sowjetunion, gedreht: Der Bürgerkrieg tobt, der Schriftsteller, der auf der Seite der ‘Weißen’ kämpft, erinnert sich in Gefangenschaft an seine Romanze mit einer schönen Frau und sinniert über die Zukunft des Landes. Die Verfilmung ist eine Mischung seines Erzählbandes ‘Sonnenstich’ und seines Revolutionstagebuches ‘Okajannye dni – Verfluchte Tage’. Michalkow kehrt zu seinen filmischen Wurzeln zurück: Großes Epos-Kino” (MOSKAUER DEUTSCHE ZEITUNG, 09.10.2014).

Der Film wurde im Jahr 2012, also vor der Rückkehr der Krim zum russischen Mutterland, gedreht. Nikita Michalkow ist über diese Wendung der Ereignisse sehr glücklich. Auf einer Pressekonferenz zur Präsentation seines Films erklärte er im Jahr 2014: “Vor zwei Jahren drehten wir in Odessa, einer wunderschönen, warmen Stadt mit südlichem Flair. Heute ist Odessa wie ein anderer Planet. Wer weiss, was heute dort geschieht? Rund 100 Menschen wurden bei Ausschreitungen lebendig verbrannt, einfach so. Natürlich wussten wir damals nicht, was geschehen würde. Aber manchmal kann kreative Kraft die Zukunft vorausahnen” (EURONEWS, 06.10.2014).

 Bei der Präsentation des Films “Sonnenstich” sagte Nikita Michalkow stolz: “Die Krim ist unser.” Er wählte die serbische Hauptstadt Belgrad für die Weltpremiere von “Sonnenstich”, weil Serbien eine mit Russland befreundete Nation ist: “Den Geburtstag feiert man mit Freunden, daher Belgrad” (INTERNATIONALES RADIO SERBIEN,  03.10.2014). Zur Premiere erschien auch der serbische Staatschef Tomislav Nikolic. Der Saal des Belgrader Sava-Zentrums war zu diesem feierlichen Anlass mit 3.000 Gästen prall gefüllt. Die Serben wollten alle ihren Filmliebling sehen, den serbischen Schauspieler Milos Bikovic, der gemeinsam mit der Russin Viktoria Solowjowa in “Sonnenstich” spielt.

Der Regisseur macht aus seiner pro-russischen Haltung keinen Hehl. Er unterstützt die Politik des russischen Präsidenten Wladimir Putin, mit dem er befreundet ist und dem er überirdischen Beistand bescheinigt: “Gott hat uns Wladimir Putin geschickt”. Nikita Michalkow betont, dass Wladimir Putin den Russen die Achtung vor ihrem Land zurückgegeben habe. In einem offenen Brief schrieb der Regisseur an den Präsidenten: “Wir schätzen Ihre gewaltigen Errungenschaften in allen Lebensbereichen Russlands hoch ein. Dank Ihrer Bemühungen konnten soziale Stabilität und Fortschritt erreicht werden, die Autorität Russlands hat sich auf der ganzen Welt ausserordentlich erhöht” (RUSSLAND AKTUELL, 31.07.2008).

Nikita Michalkow mit seinen Hauptdarstellern bei der Weltpremiere von “Sonnenstich” in Belgrad:

Der nimmermüde Filmemacher rastet und ruht nicht. Sein nächster Film wurde bereits angekündigt. Nikita Michalkow will demnnächst ein Dokudrama über den russischen Schriftsteller Alexander Gribojedow drehen, der 1829 als Diplomat in Persien ermordet wurde. Die Dreharbeiten sollen in Aserbaidschan stattfinden. Der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew zeichnete Nikita Michalkow im Oktober 2015 mit dem Orden der Freundschaft aus “für besondere Verdienste in der Entwicklung der kulturellen Beziehungen zwischen Aserbaidschan und der Russischen Föderation”. In dem Glückwunschschreiben lobte der aserbaidschanische Präsident den russischen Regisseur: “Ihr strahlendes Talent, Ihre außergewöhnliche Vision gegenwärtiger und vergangener Ereignisse erlauben Ihnen, Ihren eigenen Stil zu entwickeln, so geliebt und erkennbar für Millionen von Freunden. Ich hoffe, dass Sie Ihren fruchtbaren Dialog mit den jungen Filmemachern aus Aserbaidschan, der im Frühjahr dieses Jahres begann, fortführen werden, um die Ausbildung von neuen Talenten und die weitere Entwicklung der aserbaidschanisch-russischen kulturellen Beziehungen zu fördern” (GESAMTRUSSISCHE VOLKSFRONT, 20.10.2015)

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Seit nunmehr über 40 Jahren beherrscht Nikita Michalkow das russische Kino – zunächst als Schauspieler, später auch als Regisseur, Produzent und Kulturfunktionär. Ebenso wie der russische Präsident Wladimir Putin, der am 7. Oktober 2015 seinen 63. Geburtstag beging, wirkt auch Nikita Michalkow dynamisch und jung. Möge Gott ihm noch viele weitere kreative Jahre mit Gesundheit und Wohlergehen schenken.

Alles Gute zum 70. Geburtstag!

 Olivia Kroth: Die Journalistin und Autorin von vier Büchern lebt in Südfrankreich. Ihr Blog:

https://olivia2010kroth.wordpress.com

Acerca de olivia2010kroth

Escritora y periodista: Pravda
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