Olivia Kroth: Die Wolga im Porträt russischer Kunst

Die Wolga im Porträt russischer Kunst

von Olivia Kroth

Vereiste Wolga im Winter

Die Wolga, Russlands längster Fluss, ist ein bedeutender Wasserweg. Moskau und zehn weitere grosse Städte der Russischen Föderation liegen im Wolgabecken. Der Fluss entspringt in den Waldaihöhen nordwestlich von Moskau, 225 Meter über dem Meeresspiegel. Südlich von Astrachan mündet er in das Kaspische Meer, 28 Meter unter dem Meeresspiegel. Das Delta der Wolga erstreckt sich über 160 Kilometer mit 500 Kanälen und kleinen Flüssen. Die Wolga bewässert ganz Westrussland ud liefert auch hydroelektrische Energie. In ihrem fruchtbaren Tal wird Getreide angebaut, ihr Delta ist reich an Fischen. Im Winter ist der Fluss drei Monate lang zugefroren. Die Wolga wird als Mutter Russlands verehrt, “Wolga Matuschka”. Sie hat für die russische Kultur grosse symbolische Bedeutung. Viele Dichter, Künstler und Komponisten fühlten sich durch sie zu grossartigen Werken inspiriert.

Das Delta der Wolga bei Astrachan:

Das slawische Wort “Wolga” bedeutet “feucht”, “nass”. Diese Nässe schenkte alten Zivilisationen das Leben. Im ersten Jahrhundert vor der Zeitenwende besiedelten skythische Stämme die Täler des Flusses. Im alten Reich ‘Rus’ diente die Wolga als wichtige Handesroute zwischen Nordeuropa und Persien. Tschuwaschen, Chasaren, Kiptschaken, Kimaken, Mongolen und Tataren liessen sich später an der Wolga nieder. Sie nützten alle den Wasserweg für Handel und Transport, wie das alte Volkslied “Bootsmann auf der Wolga” erzählt. In sowjetischer Zeit wurde die Wolga zur Navigation verbreitert. Josef Stalin liess mit seinem Programm der Industralisierung riesige Dämme und Schiffsschleusen errichten. Am Ende des 20. und Anfang des 21. Jahrhunderts transportierte man Getreide und Öl auf der Wolga. Diese Transporte finden heute noch statt. Auch der Tourismus spielt eine wichtige Rolle. Viele Besucher nehmen an Kreuzfahrten auf Wolgaschiffen teil, um die Landschaften von “Wolga Matuschka” zu betrachten.

Kreuzfahrt auf der Wolga:

Ein Volkslied erzählt von der Liebe eines Menschen für die Wolga. Als Junge verlässt er seine Heimat, um zu reisen, aber später kehrt er zurück, weil er seinen Geburtsort am Ufer der Wolga niemals vergessen kann: Von weither / Kommt die Wolga geflossen. / Die Wolga fliesst / Ohne Ende, ohne Grenzen / An reifen Kornfeldern entlang, / An schneeweissen Flächen entlang. / Und ich bin erst siebzehn. / Meine Mutter hat gesagt: / Alles ist möglich, mein Sohn. / Du könntest müde werden, auf den Strassen zu reisen. / Wenn du am Ende nachhause kommst, / Tauche deine Hände in die Wolga! / Deinen ersten Blick und das erste Geräusch der Ruder, / Der Fluss nimmt alles mit. / Ich bereue nicht jenen Frühling, / Stattdessen begleitet mich deine Liebe. / Hier bin ich gebunden, / Hier sind meine Freunde. / Ohne all dies ist ein Leben nicht möglich. / Von dem weit entfernten Fluss unter stillen Sternen / Summt ein anderer Junge zu mir herüber. 

Russische Künstler vieler Jahrhunderte haben die Wolga porträtiert. Vier sollen hier mit ihren Gemälden vorgestellt werden: Alexei Kondratjewitsch Sawrassow (1830-1897), Ilja Jefimowitsch Repin (1844-1930), Fjodor Alexandrowitsch Wassiljew (1850-1873) und Nikolai Nikolajewitsch Galachow (1928 geboren).

Alexei Kondratjewitsch Sawrassow (1830-1897)

Alexei Kondratjewitsch Sawrassow wurde am 24. Mai 1830 in Moskau geboren. Er gilt als einer von Russlands besten Landschaftsmalern, der den Stil der lyrischen Landschaft schuf. Der Sohn einer Kaufmannsfamilie begann ein Kunststudium an der Moskauer Hochschule für Malerei, Skulptur und Architektur, wo er 1850 sein Diplom erhielt. 1857 heiratete er Sophie Karlowna Hertz, die Schwester des Kunsthistorikers K. Hertz. In seinem späteren Leben unternahm Alexei Sawrassow viele Reisen und schloss sich der Künstlergruppe “Peredwischniki”, den “Wanderern”, an. Der Künstler starb am 8. Oktober 1897 in Moskau. Sein Grab befindet sich auf dem Moskauer Friedhof Wagankowo.

Ein Gemälde von Alexei Sawrassow erinnert uns an die Sterblichkeit: “Grab am Ufer der Wolga” (1871). Wir wissen nicht, wo es liegt. Das Bild zeigt ein schlichtes dunkles Holzkreuz an einem Abhang unter blaugrauem, bewölktem Himmel. Auf dem Kreuz steht kein Name. So erfahren wir nicht, wer hier begraben ist, ein Mann oder eine Frau, ein Bauer, Soldat oder einsamer Eremit. Im Vordergrund sind Gras und Unterholz unter einer Birke zu sehen, die ihre dünnen, kahlen Zweige zum Himmel streckt. Im Hintergrund tragen die Wellen der Wolga ein Schiff mit weissen Segeln.  Ein Vogel mit dunklen Schwingen fliegt tief über dem Wasser. Dieses Ölgemälde mit seiner realistisch dargestellten Landschaft und dem Grab ist ein Memento Mori. “Denke daran, Mensch, dass du sterblich bist!” Keiner von uns kann dem Tod entrinnen, weder König noch Bettler.

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Alexei Kondratjewitsch Sawrassow: Grab am Ufer der Wolga (1871)

Ilja Jefimowitsch Repin war ebenfalls ein berühmter russischer Maler, der die Wolga abbildete. Er wurde am 5. August 1844 in Tschugujew (Ukraine) geboren und zählt zu den bekanntesten russischen Realisten des 19. Jahrhunderts. Eines seiner berühmtesten Werke ist “Wolgatreidler” (1870-1873). Ilja Repin begann 1870, auf der Wolga zu reisen, wobei er Landschaften skizzierte und Studien für die “Wolgatreidler” entwarf, bevor er das Gemälde schliesslich 1873 vollendete. Grossfürst Wladimir Alexandrowitsch, der dritte Sohn von Zar Alexander II, war so beeindruckt, dass er das Bild erwarb.

Ilja Repin trug Werke zu den Ausstellungen der “Peredwischniki”, der “Wanderer”, in Sankt Petersburg bei. Während er in Moskau lebte, nahm er an den Treffen des Kunstkreises von Sawwa Mamontow in Abramzewo teil. 1917 begrüsste Ilja Repin die russische Oktoberrevolution. 1925 gab es im Russischen Museum von Leningrad eine Jubiläumsausstellung seiner Werke. Ilja Repin reise viel. Er starb am 29. September 1930 ausserhalb Russlands. Sein Leichnahm wurde nach Sankt Petersburg überführt und in seinem Landsitz “Penaten” beerdigt. Heute beherbergt dieses Landgut auf der Karelischen Landenge eine Gedenkstätte für den Maler.

Ilja Jefimowitsch Repin (1844-1930)

“Wolgatreidler” (Бурлаки на Волге) stellt elf Männer dar, die einen Kahn die Wolga hinauf treideln. Sie ziehen die Blicke auf sich, während der Strom im dunstigen Hintergrund des Bilds bleibt. Die Treidler arbeiten hart. Fast scheinen sie vor Müdigkeit unter ihrer Bürde zusammenzubrechen. Grosse Kähne die Wolga hinauf zu treideln war Schwerarbeit. Nur die Stärksten standen sie durch. “Wolgatreidler” wird als das bekannteste Gemälde der “Peredwischniki” angesehen, weil es eine ausdrucksstarke Darstellung von Schwerarbeit ist, welche die Knochen bricht.

Der russsische Kunstkritiker Wladimir Stassow schrieb: “Die Wolgatreidler sind wie eine Herkules-Gruppe mit ihren zerzausten Köpfen, ihren sonnengebräunten Körpern, ihren bewegungslos hängenden, von Adern durchfurchten Händen. Was für Blicke aus wilden Augen, was für geblähte Nasenflügel, welch eiserne Muskeln!” Ilja Repin zeigt die Kraft dieser Männer, aber auch ihre spirituelle Qual und Verzweiflung. Fjodor Dostojewski kommentierte: “Sogar das Thema selbst ist schrecklich … Ich sah Treidler, echte Wolgatreidler. Mir drängt sich der Gedanke drängt auf, dass ich ihnen etwas schulde, dass ich diesen Menschen wirklich etwas schulde.” Dieses Gefühl einer unbezahlten Schuld der oberen Klasse gegenüber den unteren Klassen bildet auch die Grundlage für Dostojewskis Romane.

Ilja Jefimowitsch Repin: “Wolgatreidler” (1870-1873)

Das “Lied der Wolgatreidler” ( Эй, ухнем!) ist ein traditionelles russisches Volkslied. Es wurde von den Treidlern, den “Burlaken” der Wolga gesungen: Ja, zieht, ha! / Ja, zieht, ha! / Einmal mehr, noch einmal, noch einmal mehr, / Ja, zieht, ha! / Ja, zieht, ha! / Einmal mehr, noch einmal, noch einmal mehr! / Jetzt fällen wir die stämmige Birke, / Jetzt ziehen wir fest: eins, zwei drei! / Aj-da, da, aj-da! / Aj-da, da, aj-da! / Jetzt ziehen wir fest: eins, zwei drei! / ….. / Wenn wir am Ufer treideln, / Singen wir der Sonne ein Lied / ….. /  Oh, du, unsere Mutter Wolga, / Mächtiger Strom, so tief und breit … 

Ilja Repin schuf Porträts von Männern, die er sah, als er das Bild vorbereitete. Unter den Wolgatreidlern, die er traf, befanden sich ein ehemaliger Soldat, ein ehemaliger Priester, sogar ein Maler. Ilja Repin wählte diese Personen als Stellvertreter der Arbeiterklasse im Russischen Zarenreich aus. Der Künstler empfand tiefes Mitgefühl für Kanin, den ehemaligen Priester. Er wird in der Gruppe der Treidler ganz vorne dargestellt und schaut zu den Betrachtern. Ilja Repin beschrieb diesen Mann in seinem Tagebuch: “Sein Gesicht trug Züge des Orients, das Gesicht eines Skythen, und was für Augen! Welche Tiefe des Blicks! Und seine Brauen, so breit und weise! Er war für mich ein kolossales Mysterium, deshalb liebte ich ihn. Kanin schien ein würdevoller Mann zu sein, trotz des zerfetzten Lumpens, den er sich um den Kopf band. Er war wie ein Heiliger.”

Ilja Jefimowitsch Repin: Studie für die “Wolgatreidler (1870-1873)

Ein weiterer russischer Künstler, der die Wolga porträtierte, war Fjodor Alexandrowitsch Wassiljew (1850-1873). Er stand in der Tradition der lyrischen Landschaftsmalerei. Der Maler wurde in Gattschina südlich von Petersburg als uneheliches Kind geboren. Mit zwölf Jahren begann er, als Postbote und Helfer eines Restaurators von Bildern zu arbeiten. So wuchs sein Interesse an der Kunst. 1863 besuchte er abends Kurse der Hochschule für Malerei. 1867 arbeitete er als Maler auf der Insel Walaam.

1870 reiste Fjodor Wassiljew gemeinsam mit Ilja Repin auf der Wolga und malte dort das Bild “Wolgaboote”. Es wurde für ihn ein grosser Erfolg und machte ihn bekannt. Im selben Jahr wurde er auch ein Mitglieder der Peredwischniki, der Wanderer. 1871 erhielt der Maler eine Einladung, der Kunstakademie in Sankt Petersburg beizutreten. Als die Ärzte bei ihm Tuberkulose diagnostizierten, verliess er Sankt Petersburg, um sich in dem milderen Klima der Krim niederzulassen. Fjodor Wassiljew starb am 6. Oktober 1873 im Alter von 23 Jahren in Jalta.

Fjodor Alexandrowitsch Wassiljew (1850-1873)

Wie Ilja Repin erinnert uns auch Fjodor Wassiljew mit seinem Ölgemälde “Wolgaboote” von 1870 an die Zeiten, als Boote den Fluss hinabsegelten und Treidler sie stromaufwärts zogen. Dennoch ist es ganz anders als Ilja Repins “Wolgatreidler”, denn es zeigt eine ruhige, meditative Szene. Auf dem Bild sind drei Boote zu sehen, die am Ufer ruhen. Ihre Segel hängen herab an diesem sonnigen Tag ohne Wind. Die aus Holz geschnitzten Ornamente am ersten Boot erinnern an die Verzierungen von slawischen Booten im alten Reich Rus’. Vier Matrosen haben ein Feuer angezündet, Rauch kräuselt sich in der Luft. Sie sitzen auf dem braungelben Boden rund um das Feuer. Drei Männer zeigen dem Zuschauer den Rücken, während der vierte Mann steht. Er trägt einen Bart und sein lockiges, langes Haar wird von einem weissen Stirnband zusammengehalten. Dies ist eine friedliche Landschaft mit ruhigem Wasser, in welchem sich die Boote spiegeln.

Das alte Reich Rus’ (Рyсьскаѧ землѧ) wurde im neunten Jahrhundert von Fürst Oleg aus dem Geschlecht der Rurikiden gegründet. Im 11. Jahrhundert erreichte es seine grösste Ausdehnung. Es erstreckte sich von der Ostsee im Norden bis zum Schwarzen Meer im Süden, von der Wistula im Westen bis zur Halbinsel Taman im Osten, wobei es einen Grossteil der slawischen Stämme vereinte. Das alte Reich Rus’ blühte und gedieh auf Grund seines Reichtums an Handelsgütern für den Export: Bienenwachs, Honig und Pelze. Die Wolga war schon damals eine der wichtigsten Handelsrouten. Auf ihr wurden Güter zu den Wolgabulgaren, den Chasaren und über das Kaspische Meer nach Bagdad im Irak transportiert. Die Wolga ist seit etwa 1.200 Jahren ein wichtiger Verkehrsweg von Russland nach Zentralasien und den Vorderen Orient.  

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Fjodor Alexandrowitsch Wassiljew: “Wolgaboote” (1870)

Der zeitgenössische Maler Nikolai Nikolajewitsch Galachow ist am 29. Mai 1928 in Kasan, Tatarstan, geboren. Von 1942 bis 1947 besuchte er die Kunsthochschule seiner Heimatstadt. Dann zog er nach Leningrad, wo er sein Studium an Institut für Malerei, Skulptur und Architektur fortsetzte. 1984 wurde er für seine bekannten Landschaftsgemälde mit dem Titel “Geehrter Künstler der Sowjetunion” ausgezeichnet. Nikolai Galachow arbeitet mit Bleistift, Pastell-, Tempera-, Öl- und Wasserfarben.

Er begann 1951 an Austellungen teilzunehmen. 1955 wurde seine Landschaftsserie “An der Wolga” von der Leningrader Union sowjetischer Künstler aufgenommen. Seitdem reist Nikolai Galachow häufig auf der Wolga, wo er Bilder vom Leben und der Natur anfertigt. In seinem Stil folgt er der klassischen Tradition russischer Landschaftsmalerei mit Elementen des Genre. Seine Werke wurden 1988 in Leningrad ausgestellt, dann wieder 2010 und 2013 in dieser Stadt, die nun wieder Sankt Petersburg heisst.

Nikolai Nikolajewitsch Galachow (1928 in Kasan geboren)

Kasan, der Geburtsort des Künstlers, liegt am Zusammenfluss von Wolga und Kasanka. Im 11. und 12. Jahrhundert war Kasan ein Haltepunkt auf dem Handelsweg der Wolga von Russland nach Bagdad, Irak. Heute ist Kasan eines der grossen Finanz- und Industriezentren Russlands, eine führende Stadt für die Wirtschaft der Wolgaregion. Der Hafen von Kasan hat einen Einzugsbereich von 57 Kilometer flussaufwärts und 123 Kilometer flussabwärts. Es werden Baumaterialien, Lebensmittel, Kohle und Industriegüter verschifft. Kasan ist eine quirlige Stadt, aber ausserhalb gibt es ruhige Flecken, wo die Wolga durch weite Strecken unberührter Natur fliesst, so wie sie auf den Bildern des Malers Nikolai Galachow zu sehen sind.

Eines seiner Gemälde aus dem Jahr 1993 zeigt den Fluss an einem hellen, sonnigen Tag. Es sieht beinahe wie ein realistisches Foto aus. In der Bildmitte fliesst der blaue Strom durch eine Landschaft mit bewaldeten Ufern. In der Ferne ziehen rosafarbene Wolken am Himmel. Im Vordergrund blüht eine Wiese mit lila Fingerhüten und weissen Schafgarben. Eine kleine Holzhütte, von Birken umgeben, steht an einem Fusspfad, der am Fluss entlang führt. Hier ankern Ruderboote. Weisse Seemöven und eine Kiefer rechts vorne vervollständigen diese Sommeridylle, “An der Wolga”, eine Landschaft von zeitloser Schönheit.

Nikolai Nikolajewitsch Galachow: “An der Wolga” (1993)

Alexander Sumarokow (1717-1774), ein russischer Dichter aus dem 18. Jahrhundert, fasste das Wesen der stets bewundernswerten russischen Mutter, Wolga Matuschka, in seiner “Ode” von 1760 zusammen: Wolga, in deinem tiefen Tal / Trägst du dich selbst / Und bewässerst verschiedene Ufer. / Schnell eilst du der Mündung entgegen. / Deine Strömung sieht unterwegs viel Abwechslung, / Eine Kette von Schlechtem und Gutem. / Du fliesst an grünen Wiesen vorbei, / Du fliesst an sandiger Steppe vorüber. / In unserem Jahrhundert sehen wir Ähnliches, / Verschiedene Spuren auf dem Weg. / Manches Mal bringt es eine Zeit der Freude, / Dann wieder macht es uns Kummer. / Zum Kaspischen Tiefland führst du, / Glorreiche Mutter vieler Flüsse, / Und verschwindest dort für immer im Meer, / Für alle Ewigkeit, ebenso wie unser Jahrhundert. 

Die Wolga ist ein fasinierender Fluss. Deshalb nimmt es nicht Wunder, dass Kreuzfahrten auf der Wolga bei Touristen immer beliebt bleiben. Auf der Wolga zu reisen bedeutet, eine Zeitreise zu unternehmen: von Prinz Oleg aus dem alten Rus’ zum Zarenreich unter Peter dem Grossen und Katherina der Grossen, dann weiter bis ins 21. Jahrhundert. Russlands zentrale Wasserader sieht in weiten Teilen immer noch so aus wie früher, mit ihren Dörfern und Städten, Menschen und Tieren an den Ufern. Ähnliche Szenen können wir auf den Bildern von Sawrassow, Repin, Wassiljew oder Galachin betrachten.

Olivia Kroth: Die Journalistin und Autorin von vier Büchern lebt in Südfrankreich. Ihr Blog:

https://olivia2010kroth.wordpress.com

Acerca de olivia2010kroth

Escritora y periodista: Pravda
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