Olivia Kroth: Das kurze Leben des russischen Malers Wiktor Borissow-Mussatow

Das kurze Leben des russischen Malers Wiktor Borissow-Mussatow

von Olivia Kroth

Борисов - Мусатов Виктор Эльпидифорович (1870 - 1905)

Die Menschheit wurde schon immer von mysteriösen Krankheiten geplagt. Viele Menschen starben, bevor der Ursprung ihrer Krankheiten identifiziert werden konnte und Heilmittel gefunden wurden. Derzeit plagt der Coronavirus (COVID-19) die Welt, er verbreitet sich schnell rund um den Globus. Eine andere Art von gefährlicher Krankheit war die Ursache für den vorzeitigen Tod des talentierten russischen Malers Wiktor Borissow-Mussatow, der 1870 geboren wurde und 1905 im Alter von 35 Jahren starb. Seine Familie glaubte, dass seine konstanten Schmerzen der Wirbelsäule durch den Sturz von einer Bank verursacht worden seien, als der Junge drei Jahre alt war. Dank unseres mittlerweile fortgeschrittenen medizinischen Wissens können wir vermuten, dass er mit Bakterien infiziert war, die Wirbelsäulentuberkulose verursachen. Sie wurde zu Lebzeiten des Malers nicht diagnostiziert und es gab dafür noch keine Heilmittel in Russland. Auch heute noch tritt die Wilbelsäulentuberkulose bei Kindern einiger asiatischer und afrikanischer Länder auf.

Saratow an der Wolga:

Am 14. April 2020 ist die Zeit gekommen, sich an den russischen Maler Wiktor Elpidiforowitsch Borissow-Mussatow zu erinnern und 150 Jahre nach seiner Geburt sein Werk zu würdigen. Er wurde  durch seinen dekorativen, symbolischen Stil in Russland bekannt und wird oft als Schöpfer des russischen Symbolismus bezeichnet. Wiktor Elpidiforowitsch Borissow-Mussatow (Виктор Эльпидифорович Борисов-Мусатов) kam am 14. April 1870 in Saratow zur Welt. Er starb am 8. November 1905 in Tarussa.

Saratow (Саратов) ist eine Hafenstadt an der Wolga, im Norden von Wolgograd. Der Name Saratow leitet sich von Sary Tau (Сары Тау) ab, in der tatarischen Sprache „Gelber Berg“. Im 19. Jahrhundert, als Wiktor Borissow-Mussatow geboren wurde, war Saratow ein wichtiges Handelszentrum für Getreide. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Saratow die größte und bevölkerungsreichste Stadt an der Wolga. Tarussa (Таруса), wo der junge Maler verstarb, ist eine kleine Stadt am linken Ufer des Flusses Oka, 76 Kilometer nordöstlich von Kaluga.

Tarussa:

Wiktors Eltern, Elpidifor Borissowitsch Mussatow und Ewdokia Gawrilowna Mussatowa, waren ehemalige Leibeigene im kaiserlichen Russland. Nach der Befreiung aus der Leibeigenschaft arbeitete Wiktors Vater als Eisenbahnangestellter in Saratow. 1873 fiel der dreijährige Wiktor von einer Bank. Seine Eltern glaubten, dass seine Rückenschmerzen von diesem frühen Sturz herrührten. Der Buckel des Kindes begann zu wachsen. Zeitlebens litt der Künstler unter gesundheitlichen Problemen. Seine Symptome stimmen mit jenen überein, die Ärzte und Wissenschaftler heutzutage der Wirbelsäulentuberkulose zuschreiben. Diese Krankheit wird auch als Morbus Pott bezeichnet.

Medizinischen Experten zufolge ist Wirbelsäulentuberkulose eine zerstörerische Form der Tuberkulose, die bei Kindern und jungen Erwachsenen auftritt. «Eine Tuberkulose der Wirbelsäule entsteht durch die Ausbreitung des Tuberkulosebakteriums (Mycobacterium tuberculosis) über die Blutbahn in die Wirbelsäule. Die Tuberkulosebakterien führen zu einer Knochenentzündung (Osteomyelitis) und einer Gelenkentzündung (Arthritis) in einem oder mehreren Wirbeln. Dies führt zu einer zunehmenden Schädigung des Knochengewebes. Dadurch verliert der Wirbel seine Stabilität und kann in sich einbrechen. Das hat für den Betroffenen eine Buckelbildung (Gibbus) als Folge. Wenn sich die Infektion auf das umliegende Gewebe ausbreitet, kann es zu einer Eiterbildung (Abszess) kommen. Bei fehlender Behandlung kann diese Krankheit zum Tod führen» (DEXIMED.DE).

Wiktor Borissow-Mussatow, «Fenster» (1886):

Окно, 1886 - Виктор Борисов-Мусатов - WikiArt.org

Eine angemessene Behandlung stand zur Lebenszeit des Malers Wiktor Borissow-Mussatow nicht zur Verfügung. Heute kann die antituberkulöse Behandlung helfen. «Zur Heilung wird eine medikamentöse Kombinationstherapie angewandt. Die Patienten nehmen hierbei gleichzeitig mehrere antituberkulöse Medikamente ein. In der Regel wird eine Behandlung von sechs bis neun Monaten empfohlen. Eine Operation wird als Routinebehandlung nicht durchgeführt, kann aber in bestimmten Fällen sinnvoll sein. Dabei können Abszesse ausgeräumt werden, um für eine bessere Stabilität der Wirbelkörper zu sorgen. Ein chirurgischer Eingriff wird besonders empfohlen, wenn das entzündete Gewebe auf das Rückenmark drückt. Dies kann bei Patienten zu umfassenden neurologischen Symptomen (Lähmungen und Gefühlsverlust) führen» (DEXIMED.DE).

In der Schule in Saratow wurde Wiktors künstlerisches Talent von seinen Lehrern Fjodor Wassiljew und Wassili Konowalow entdeckt. 1890 schrieb er sich an der Moskauer Schule für Malerei, Skulptur und Architektur ein. 1891 wechselte er an die Kaiserliche Akademie der Künste in Sankt Petersburg über, wo er Schüler des berühmten Professors Pawel Tschistjakow wurde. Aber das feuchte Klima in Sankt Petersburg war nicht gut für Wiktors schwache Gesundheit. Deshalb kehrte er 1893 an die Moskauer Schule für Malerei, Skulptur und Architektur zurück.

Wiktor Borissow-Mussatow, «Frühling» (1893):

07111» картина - Виктор Борисов-Мусатов

1895 reiste Wiktor Borissow-Mussatow nach Frankreich, um drei Jahre lang Kunstkurse in Paris zu besuchen. Er studierte klassisches Zeichnen und korrigierte ständig seine eigene Technik. In Paris besuchte er auch Museen und Galerien, wo er die Werke ehrwürdiger Künstler bewunderte. Wiktor war fasziniert von der Kunst seiner französischen Zeitgenossen, insbesondere beeindruckten ihn die Gemälde von Pierre Puvis de Chavannes, dem Vater des französischen Symbolismus.

Jeden Sommer kehrte er in sein Haus nach Saratow zurück, um die russische Natur zu malen, zum Beispiel den „Frühling“ (1898). Ihm gefiel Saratow, «wo es weniger Menschen gibt, wo alles einfacher und sauberer ist». Natürlich war die russische Provinzstadt Saratow kaum mit Paris, der Hauptstadt Frankreichs, zu vergleichen. Die schwache Gesundheit des Künstlers beeinflusste oft seine Stimmung. So verfiel er in eine «Fin de Siècle Nostalgie» und beklagte sich häufig über «die grausame Zeit», «Dreck und Langeweile», während ihn akute Rückenschmerzen plagten.

Wiktor Borissow-Mussatow, «Harmonie» (1898):

Описание картины Виктора Борисова-Мусатова «Гармония»👍

In Wiktor Borissow-Mussatows Gemälde «Harmonie» (1898) gehen Farbe und Licht eine harmonische Kombination ein. Kühles Blau, weiches Grün, warmes Rosa und schimmerndes Weiss: aus diesen Elementen entsteht Harmonie. Nicht die Opposition, sondern die Kombination dessen, was unvereinbar zu sein scheint, ergibt ein so erstaunliches Ergebnis. Dieses Bild zeigt einen Traum von dem, was sein sein könnte.

In der Mitte des grünen Rasens rezitiert ein junger Mann Verse für zwei Mädchen, die auf einer braunen Bank vor ihm Platz genommen haben. Hinter ihm sitzt eine alte Frau mit Kopftuch auf einer weissen Bank. Bäume und Ziersträucher bilden einen natürlichen Rahmen für das Gemälde. In der Ferne erkennen wir die Umrisse eines Pavillons und die Parkmauer im rosa Licht des Himmels. Mit seinem Gemälde «Harmonie» schuf Wiktor Borissow-Mussatow 1898 einen Tagtraum vom glücklichen Leben russischer Aristokraten auf ihren Landgütern, bevor die Revolution im ersten Viertel des folgenden Jahrhunderts diesem idyllischen Dasein ein Ende setzte.

Wiktor Borissow-Mussatow, «Kirschblüte» (1901):

Wiktor Borissow-Mussatow schuf eine halb illusorische Welt des Adels mit Landsitzen und Parks aus dem 19. Jahrhundert im russischen Reich. Die meisten dieser Gemälde zeigen Subrilowka, ein altes, beinahe verlassenes Anwesen der Fürsten Prosorowski-Galitzin. Es verfiel, weil die Besitzer es selten besuchten. Subrilowka, eines der bekanntesten Landgüter der Wolga-Region, befindet sich im Dorf Subrilowo, in der Oblast Pensa.

Die Fürsten Prosorowski (Прозоровскиe) waren eine russische Adelsfamilie, die von den mittelalterlichen Herrschern Jaroslawls und Mologas abstammte. 1870 starb die Familie Prosorowski in der männlichen Linie aus. Zar Nikolaus I. ermächtigte Prinz Alexander Fjodorowitsch Galitzin (1810-1898), den Namen und das Wappen seines Großvaters mütterlicherseits zu übernehmen, des Feldmarschalls Alexander Prosorowski. Galitzins Linie erlosch ebenfalls im Jahr 1914 mit dem Tod seines einzigen Sohns, des Prinzen Alexander Galitzin-Prosorowski (1853-1914).

Der Künstler besuchte oft den alten Landsitz Subrilowka mit seiner Schwester Jelena und porträtierte sie dort mehrmals. Jelena erinnerte sich an die Jahreszeiten und ihre besonderen Stimmungen, welche den Bruder faszinierten: „Es war schon tiefer Herbst in Subrilowka. Mein Bruder war fasziniert von den verblassenden Tönen der sterbenden Natur … In der Nähe des Hauses, wo er an sonnigen Sommertagen gemalt hatte, waren die Farben bereits traurig und grau. Der dunkle Herbsthimmel war von Wolken bedeckt. Es schien, als würde das Haus frieren. Dies inspirierte meinen Bruder, die Herbststimmung zu malen … Er erklärte, wie ich mich erinnere, dass alles der Vergangenheit angehört, wenn das Leben im leeren Haus des Landbesitzers endet. «

Der Landsitz Subrilowka in der Oblast Pensa:

Фотограф Борисов-Мусатов В.Э. | Фотографии старого Саратова

Der Künstler schuf seinen eigenen besonderen Stil mit dem Erscheinen der „Mussatow-Frau“. Viele seiner Bilder von jungen Frauen in Kleidern des frühen 19. Jahrhunderts ähneln den retrospektiven Gemälden der Gruppe, die sich Mir Iskusstwa (Russische Welt der Kunst) nannte. Wiktor Borissow-Mussatow fügte jedoch eine neue Note der Melancholie hinzu, einer imaginären Vergangenheit, die unwiederbringlich verloren ging.

Der Ausdruck auf dem Gesicht der typischen „Mussatow-Frau“ zeigt Introspektion, welche zeitlebens für sein Werk charakteristisch blieb. Zunehmend entfernte sich der Maler von einer Darstellung der Natur und ging zu einem Ausdruck von Stimmung über. Mit dieser Einstellung näherte er sich der seiner Freunde, der russischen symbolistischen Schriftsteller Waleri Brjussow (1873-1924) und Andrei Bely (1880-1934). Der Künstler gab das Malen mit Ölfarben auf zugunsten von gemischten Tempera-, Pastell- und Aquarelltechniken, da er diese besser geeignet fand für die subtilen visuellen Effekte, welche er erzielen wollte.

Wiktor Borissow-Mussatow, «Frau in Blau» (1902):

Дама в голубом — Виктор Борисов-Мусатов📕

Wiktor Borissow-Mussatows Genre-Portrait „Frau in Blau“ entstand 1902 in der Mischtechnik aus Pastell und Aquarell. Verschiedene Schattierungen von Blau in Kombination mit hellen Tönen geben diesem Porträt einen Ausdruck von Kühle und Geheimnis. In der Mitte des Bildes sehen wir die Figur einer unbekannten Frau. Ihre Augen sind halb geschlossen, ihr Kopf ist gesenkt, dunkle Locken mit blauem Schimmer fallen auf ihre Schultern. Ihre aristokratische Erscheinung wird durch das Kleid mit weiten Ärmeln und Spitzenbesatz betont. An einer schneeweißen Halskette trägt sie ein Pendant mit blauem Edelstein.

In dem Werk „Die Smaragdkette“, welches 1903 entstand, vermittelt der Künstler die Schönheit dekorativer Elemente in der Natur und auf den eleganten Kleidern von sechs jungen Damen im Park. Der Titel «Die Smaragdkette» kann sich auf ein Halsband beziehen, welches die junge Frau links im Bild trägt, oder auch symbolisch auf das grüne Band von frischem Gras und Blumen im Hintergrund. Die sechs schönen, jungen Damen, welche im grünen Park spazieren gehen, verkörpern den Frühling und die aufblühende Natur, so wie Blütenknospen, die sich entfalten und der Sonne zuwenden.

Wiktor Borissow-Mussatow, «Die Smaragdkette» (1903):

В. Э. Борисов-Мусатов. Изумрудное ожерелье (Иван Есаулков) / Стихи.ру

Wiktor Borissow-Mussatow war Mitglied der Union Russischer Künstler, die von 1903 bis 1923 bestand. Ihre Mitglieder malten Landschaften und Genreszenen des russischen Lebens. Die Union organisierte 18 Ausstellungen in Moskau, Sankt Petersburg, Kasan und Kiew. Darüber hinaus half Wiktor Borissow-Mussatow bei der Gründung der Moskauer Künstlervereinigung, in welcher fortschrittliche Maler ihre neuen Ideen propagierten.

Wiktor Borissow-Mussatow beeinflusste auch die Maler der Blauen Rose (Голубая роза), der führenden Gruppe symbolistischer Maler in Russland. Diese Gruppe arbeitete von 1906 bis 1908 in Moskau. Die Künstler experimentierten mit Farbe als tonalem Medium, um Rhythmus in ihre Gemälde zu bringen, während sie Konturen eliminierten. Der russische Dichter Wladimir Majakowski schrieb 1907 über die Gruppe: „Diese Künstler lieben die Musik der Farben und Linien.“

Wiktor Borissow-Mussatow, «Porträt der Schwester»:

Автопортрет с сестрой, в. э. борисов-мусатов, 1898 - Галерея

Die Gruppe verwendete den Titel „Blaue Rose“ für ihre Ausstellung im Jahr 1906, benannt nach der „Blauen Blume“ des deutschen Romantikers Novalis aus seinem Roman „Heinrich von Ofterdingen“ (1800). Novalis war das Pseudonym von Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg (1772-1801). Für seine Veröffentlichungen verwendete der Autor, Dichter, Mystiker und Philosoph der frühen deutschen Romantik den Namen seiner Vorfahren aus dem 12. Jahrhundert, die sich de Novali nannten.

Die Blaue Blume wurde zu einem beliebten zentralen Motiv der Inspiration für die deutsche Romantik und ist bis heute ein bleibendes Motiv in der Kunst geblieben. Die Blaue Blume symbolisiert das metaphysische Streben nach dem Unendlichen und Unerreichbaren. Sie steht auch für Hoffnung, Schönheit, Sehnsucht und spirituelle Liebe.

Wiktor Borissow-Mussatow, «Rosen und Weidenkätzchen»:

Roses and Catkins, c.1902 - Victor Borisov-Musatov - WikiArt.org

Ende 1903 zog Wiktor Borissow-Mussatow nach Podolsk, um näher bei Moskau und Sankt Petersburg zu leben. Hier stellte er in den letzten Jahren seines Lebens sechs bis neun Gemälde jährlich fertig. In Russland wurden seine Bilder wenig ausgestellt und selten gekauft, aber in Europa war er beliebt, wurde zu Ausstellungen eingeladen und konnte seine Werke gur verkaufen. Im Jahr 1904 hatte Wiktor Borissow-Mussatow mit seiner Einzelausstellung in mehreren Städten Deutschlands großen Erfolg. Im Frühjahr 1905 stellte er im „Salon de la Société des Artistes Français“ aus und wurde Mitglied dieser französischen Gesellschaft. Sein letztes fertiges Gemälde ist „Requiem“, in Erinnerung an seine verstorbene Freundin Nadjeschda Stanjukowitsch.

Wiktor Borissow-Mussatow starb am 26. Oktober 1905 in Tarussa und wurde am Ufer des Flusses Oka in der Nähe von Tarussa beigesetzt. Auf seinem Grab steht die Skulptur eines schlafenden Jungen, geschaffen von einem seiner Anhänger. „Er ist gestorben und hat uns stille Bilder hinterlassen. Die Zeit fegt über seine majestätischen Kreaturen hinweg, doch sie bleiben. Eines haben sie alle gemeinsam – die Ewigkeit “, schrieb der Schriftsteller Wladimir Stanjukowitsch über die Werke des Künstlers.

Репродукции Картин | Две дамы по Victor Borisov Musatov (1870-1905, Russia)  | WahooArt.com

Wiktor Borissow-Mussatow gilt als einer der wichtisten Vertreter des russischen Symbolismus, einer Bewegung, die ungefähr 20 Jahre dauerte und zwei Generationen von Malern umfasste: die erste Generation von 1890 bis 1900 und die zweite Generation von 1900 bis 1910. Die Bewegung entwickelte sich sogar noch weiter zu einer dritten Generation von Künstlern, die bis in das zweite Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts  arbeiteten.

Der Kunstkritiker Nikolai Tarowaty schrieb über die russischen Symbolisten: „Eine berauschende Vision entführt uns in die ästhetische Welt vager Konturen. Träume, überirdische Silhouetten, durchsichtige Stängel mystischer Blumen, welche sich in morgendlichem Dämmerlicht entfalten – und darüber der Dunst des Unausgesprochenen, nur durch vage Vorahnungen zu ergründen.“

Leben und Tod, Licht und Schatten sind eng miteinander verwoben in den Werken der russischen symbolistischen Maler. Dies könnte als Thema zur Mediation dienen in unserer  harten, schlimmen Zeit des Coronavirus, im April 2020.

Olivia Kroth: Die Journalistin und Autorin von vier Büchern lebt in Moskau. 

Ihr Blog:

https://olivia2010kroth.wordpress.com

***

Die englische Version dieses Textes erschien in  THE DURAN:

The short life of Russian painter Victor Borisov-Musatov

Acerca de olivia2010kroth

Writer, journalist: The Duran https://olivia2010kroth.wordpress.com
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4 respuestas a Olivia Kroth: Das kurze Leben des russischen Malers Wiktor Borissow-Mussatow

  1. heikevoss dijo:

    Danke für deinen beeindruckenden und ausführlichen Beitrag über Wiktor Borissow-Mussatow. Die Bilder sind so schön.
    Ich wünsche dir einen schönen Tag.
    Liebe Grüße Heike

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  2. Vielen Dank für Deinen Besuch, liebe Heike. Ich freue mich sehr, dass Dir die Bilder gefallen. Auch Dir einen schönen Tag!

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  3. Interessante e travagliata la vita del pittore Viktor Borisov-Mussatov. Un uomo di grandissimo talento, afflitto da una grave malattia, incurabile in quel tempo. Malgrado ciò, ha lasciato dei capolavori che, come retaggio talentuoso, rallegrano la vita di chi ha la fortuna di poterli ammirare. Buona giornata Olivia!

    Le gusta a 1 persona

  4. Thank you for your comment, Grazia. I am astonished that he was able to paint so many wonderful pictures in his short life. He was truly a talented young man.
    All the best to you, Grazia.

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