Olivia Kroth: Es regnete Goldmedaillen auf Russlands Sportler bei der Sommerolympiade 2020/21 in Tokio

Es regnete Goldmedaillen auf Russlands Sportler bei der Sommerolympiade 2020/21 in Tokio

von Olivia Kroth

В Токио открылась Олимпийская деревня — EADaily — Япония. Олимпийские игры.  Токио. Олимпиада. Новости Олимпиады. Новости Японии сегодня 13.07.2021

Die Olympischen Sommerspiele in Japans Hauptstadt fanden vom 23. Juli bis 8. August 2021 statt. Zur olympischen Delegation der Russen in Tokio gehörten 185 Sportler und 150 Sportlerinnen. Wie immer zeigten die Russen Disziplin, Fitness, Hingabe, Stärke, Talent und Willenskraft. Dafür gewannen sie viele Goldmedaillen und standen oft auf den Podesten der Sieger. Zwei Wochen lang regnete es Gold auf die Russische Föderation. Präsident Wladimir Putin freute sich und schickte Gratulationstelegramme aus dem Kreml an alle russischen Goldmedaillengewinner in Tokio. Er lobte ihre Leistungen und vergass auch nicht die Sportschulen und Trainer, welche diese sportlichen Leistungen ermöglicht hatten. Die Moscow Times berichtete, dass Match TV, der offizielle Olympia-Sender in Russland, die Athleten als «Naschi» (Unsere Leute) bezeichnete, ein Begriff, der auch mit der Krim verbunden ist («Die Krim gehört uns!»). Die emotionale Bindung und das Nationalgefühl, das mit „Unser“ verbunden ist, stärken den russischen Stolz und die Loyalität gegenüber dem Staat (MOSCOW TIMES, 02.08.2021). Präsident Putin verlieh allen Goldmedaillengewinnern dieses großen internationalen Sportereignisses Auszeichnungen und Orden (TASS, 09.08.2021).

Tokyo Olympics Medals Table – Channels Television

Am Sonntag, 25. Juli 2021, gab es die erste Goldmedaille. «Die Russin Witalina Bazaraschkina (24) gewann Gold im 10-Meter-Luftpistolenwettbewerb der Frauen. Sie stellte mit 240,3 Punkten einen neuen olympischen Rekord auf» (TASS, 25.07.2021).

Witalina Igorewna Bazaraschkina (Виталина Игоревна Бацарашкина) wurde am 1. Oktober 1996 in Omsk geboren. Die russische Sportschützin hatte bereits bei den Weltmeisterschaften 2018 Gold gewonnen. Witalina lernte das Schießen früh, weil einer ihrer Großväter Berufsjäger war, der andere Offizier. Ihr Vater arbeitete als Polizist.

So hatte sie im Alter von 10 Jahren bereits die Grundlagen des Schießens erlernt und besaß ein eigenes Gewehr. In ihrer späteren Karriere zog sie es jedoch vor, mit einer Pistole zu schießen. Im Alter von 12 Jahren begann sie mit dem Sportschießen, trainiert von Natalia Kudrina.

Witalina Bazaraschkina gewann die erste russische Goldmedaille in Tokio:

Бацарашкина Виталина Игоревна - Российский Стрелок - Биография

Am Freitag, 30. Juli, gewann Witalina ihre zweite Goldmedaille im Wettbewerb mit der 25-m-Schnellfeuerpistole. Zweimal erhielt sie Glückwünsche des russischen Präsidenten. In seinem zweiten Telegramm schrieb Wladimir Putin:

„Geehrte Witalina Igorewna! Ich gratuliere Ihnen aufrichtig zu Ihrem brillanten Sieg und der zweiten Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Tokio. Sie haben einmal mehr die Qualitäten einer echten Siegerin bewiesen – exzellentes Training, Geschick, Selbstdisziplin und einen starken Willen. Sie haben Ihre Überlegenheit gegenüber starken, würdigen Rivalen überzeugend unter Beweis gestellt. Verwandte und Freunde, Trainer und Mentoren glauben an Sie. Alle russischen Fans sind stolz auf Sie. Ich wünsche Ihnen neue Erfolge und alles Gute. Wladimir Putin.»

Виталина Бацарашкина победила в Олимпиаде с медальоном "Ведьмака" на шее —  Российская газета

NBC bemerkte: „Goldene Töne des Tschaikowski-Konzerts feiern die russischen Gewinnner in Tokio. Als die russische Schützin Witalina Bazaraschkina auf dem Podium stand, um ihre Goldmedaillen im Schießen zu empfangen, lächelte irgendwo der Komponist Pjotr ​​Tschaikowski. Er starb zwar vor 128 Jahren, aber sein Geist und seine Musik leben bei diesen Olympischen Spielen weiter. Die hämmernden Klänge von Tschaikowskis Klavierkonzert Nr. 1 sind während der Medaillenzeremonien zu hören, wenn ein russischer Athlet Gold gewinnt“ (NBC SPORTS, 25.07.2021).

„Ich habe mir nicht das Ziel gesetzt, hier Gold zu gewinnen oder gar das Finale zu erreichen. Ich wollte einfach so gut wie möglich Schießen“, sagte Witalina Bazaraschkina in einem Interview. Auf ihrer Instagram-Seite können wir sie beim Reiten, Schießen oder beim Spiel mit ihren Katzen bewundern. Ihr Motto: Jeder kann ein Gewinner sein, indem er lernt, flexibel genug mit dem Konzept des Gewinnens umzugehen. – Каждый может стать победителем, научившись достаточно растяжимо относиться к понятию победы.

Am Montag, dem 26. Juli, gewannen die russischen Geräteturner Denis Abljasin, David Beljawski, Artur Dalalojan und Nikita Nagorny eine Goldmedaille im Mannschaftswettbewerb der Herren. Sie erzielten ein Gesamtergebnis von 262.500 Punkten.

Denis Michailowitsch Abljasin (Денис Михайлович Аблязин) wurde am 3. August 1992 in Pensa geboren. Er ist dreimaliger Europameister im Sprung (2013, 2014 und 2019). Im Jahr 2014 wurde er Europameister am Boden und an den Ringen, im gleichen Jahr sogar Weltmeister am Boden.

Denis Abljasin gewann Gold mit der russischen Mannschaft der Geräteturner in Tokio:

Denis Ablyazin — Wikipédia

David Sagitowitsch Beljawski (Давид Сагитович Белявский) wurde am 23. Februar 1992 in Wotkinsk, Udmurtien, geboren. Der russische Geräteturner gehörte zur Mannschaft, die bei den Weltmeisterschaften 2019 Gold gewann.

David Beljawski gewann Gold mit der russischen Mannschaft der Geräteturner in Tokio:

David Belyavskiy 2021.jpg

Artur Gratschewitsch Dalalojan (Артур Грачьевич Далалоян) wurde am 26. April 1996 geboren. Er war ebenfalls Teil der Mannschaft, welche bei den Weltmeisterschaften 2019 Gold erhielt.

Er kam in Tiraspol, Moldawien, als Sohn eines armenischen Vaters und einer moldawischen Mutter zur Welt. Später zog die Familie nach Russland. Artur begann im Alter von sechs Jahren mit dem Geräteturnen, als er noch in Nowosibirsk lebte. Ein Jahr später zog seine Familie nach Moskau, wo er unter Alexander Kalinin seine Sportausbildung fortsetzte.

Artur Dalalojan gewann Gold mit der russischen Mannschaft der Geräteturner:

Dalaloyan grapples with injury; China tops early qualifying

Nikita Wladimirowitsch Nagorny (Никита Владимирович Нагорный) wurde am 12. Februar 1997 in Rostow am Don geboren. Er ist der jüngste Geräteturner der russischen Herrenmannschaft und war ebenfalls dabei, als diese bei den Weltmeisterschaften 2019 Gold gewann.

Nikita Nagorny gewann Gold mit der russischen Mannschaft der Geräteturner:

Nikita Nagornyy 2021.jpg

Der 26. Juli war ein goldener Tag für die Russische Föderation. Sofija Posdnjakowa gewann die Goldmedaille im Einzel-Säbelfechten. Darüber hinaus holte sie später, am 31. Juli, mit der Riege der russischen Säbelfechterinnen eine weitere Goldmedaille. Sofija wurde 2018 Weltmeisterin im Einzelwettbewerb. Sie gewann auch die Europameisterschaft mit der russischen Damenriege.

Sofija Stanislawowna Posdnjakowa (София Станиславовна Позднякова) wurde am 17. Juni 1997 in Nowosibirsk geboren. Ihre Eltern waren professionelle Fechter: Ihr Vater Stanislaw ist vierfacher Olympiasieger, 10-facher Weltmeister und 13-facher Europameister im Säbelwettbewerb. Er fungiert als Präsident des Russischen Olympischen Komitees. Die Mutter Anastasia ist Sportmeisterin und Sekretärin des Fechtverbands der Oblast Nowosibirsk.

Zwei Goldmedaillen für die russische Säbelfechterin Sofija Posdnjakowa:

Новосибирская саблистка София Позднякова в финале Олимпиады сразится с  Софьей Великой - Вести Новосибирск

Sofijas stolzer Vater teilte auf Instagram mit: „Der 26. Juli 2021 ist ein wichtiger Tag in der Geschichte unserer Familie. Meine älteste Tochter Sofija Stanislawowna Posdnjakowa wurde Olympiasiegerin im Einzel-Säbelfechten. Sofija begann im Alter von 10 Jahren mit diesem Sport. Seitdem ist meine Tochter eine völlig unabhängige Athletin und starke Persönlichkeit geworden.“

Der russische Präsident gratulierte per Telegramm: „Geehrte Sofija Stanislawowna! Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem großartigen, triumphalen Auftritt in Tokio. Im Säbelfechtwettbewerb haben Sie die Aufgaben bravourös gemeistert und einmal mehr überzeugend Ihre Fähigkeit bestätigt, bis zum Schluss zu kämpfen und zu gewinnen. Ich wünsche Ihnen neue Erfolge im Sport und alles Gute. Wladimir Putin.»

Sofia Pozdniakova - NewsFinale

Am Montag, dem 26. Juli, regnete es erneut Gold auf die Russen. Maxim Chramzow gewann eine Goldmedaille im Taekwondo bis 80 kg. Maxim Sergejewitsch Chramzow (Максим Сергеевич Храмцов) kam am 10. Januar 1998 in Nischnewartowsk, Oblast Tjumen, zur Welt. Der russische Taekwondo-Kämpfer wurde 2017 Weltmeister. Bei den Militärweltspielen in Wuhan 2019 gewann er ebenfalls Gold. Zudem erhielt er den Titel Verdienter Meister des Sports der Russischen Föderation.

Russlands Präsident Wladimir Putin gratulierte ihm zur Goldmedaille: „Bitte nehmen Sie meine herzlichsten Glückwünsche für Ihrem triumphalen Auftritt entgegen. Sie haben bei den 32. Olympischen Spielen in Tokio brillantes Können und Siegergeist bewiesen. Sie gewannen die erste olympische Goldmedaille in der Geschichte des russischen Taekwondo» (TASS, 26.07.2021).

Auf Instagram schrieb der junge Mann: „Ich widme diesen Sieg meiner Mutter, die für mich lebt und absolut alles getan hat, damit ich in diesem Moment meines Lebens mit einer Goldmedaille um den Hals auf einem Podest stehe. Danke an alle, die mir geholfen und an mich geglaubt haben.»

Maxim Chramzow gewann eine Goldmedaille im Taekwondo bis 80 kg:

Maksim Khramtsov 2021.jpg

Am Dienstag, dem 27. Juli, holte Wladislaw Larin Gold im Taekwondo über 80 kg. Wladislaw Wladimirowitsch Larin (Владислав Владимирович Ларин) wurde am 7. Oktober 1995 in einem Dorf in Russisch-Karelien geboren. Der russische Taekwondo-Kämpfer ist Europameister und fünffacher Grand Prix-Sieger.

Als er fünf Jahre alt war, zog seine Familie in die Hauptstadt Kareliens. Hier begann er mit dem Geräteturnen. Im Jahr 2002 wechselte er zu Taekwondo über. Er besuchte und beendete das Institut für Körperkultur, Sport und Tourismus der Staatlichen Universität Petrosawodsk. Im August 2020 heiratete er die neunfache russische Taekwondo-Meisterin Anastasia. Ihre Hochzeit fand in Karelien statt.

Wladislaw Larin gewann eine Goldmedaille im Taekwondo über 80 kg:

Vladislav Larin 2021.jpg

Wladislaw schrieb auf Instagram: „Es schmeckt nach Blut, Schmerz, Schweiß, Tränen, Erschöpfung, Frustration, Müdigkeit, Niederlage, Verzweiflung, Wut und mehr, aber es lohnt sich. Diese Medaille widme ich meinem Großvater, der nicht mehr bei mir ist. Er wollte diesen Moment unbedingt erleben … Aber er hat nicht lange genug durchgehalten … Opa, du bist für immer in meinem Herzen.“

Der russische Präsident schickte ein Telegramm: „Geehrter Wladislaw Wladimirowitsch! Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer bemerkenswerten Leistung, dem Gewinn einer Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Tokio. Ihr Erfolg ist ein klares Zeugnis dafür, dass die Kampfkünste in Russland auf dem Vormarsch sind und unsere heimische Taekwondo-Schule mit aller Kraft würdige Kämpfer auf die größten sportlichen Herausforderungen vorbereitet. Weiter so! Ich wünsche Ihnen Gesundheit, Glück und Wohlstand. Wladimir Putin.»

Bei den Siegerehrungen aller russischen Goldmedaillengewinner wurde Pyotr Tschaikowskis Musik gespielt:

Piotr Illich Tchaikovski (1840-1893)

Ein weiterer russischer Athlet mit beiden Händen voller Gold ist der Schwimmer Jewgeni Rylow. Am 27. Juli gewann er seine erste Goldmedaille im 100-Meter-Rückenschwimmen und drei Tage später, am 30. Juli, eine weitere Goldmedaille im 200-Meter-Rückenschwimmen. In dieser Disziplin stellte er mit einer Minute und 53,27 Sekunden einen neuen olympischen Rekord auf.

Jewgeni Michailowitsch Rylow (Евгений Михайлович Рылов) wurde am 23. September 1996 in Nowotroizk geboren. Der russische Olympiasieger ist auf Rückenschwimmen spezialisiert. Bei den Olympischen Jugend-Sommerspielen 2014 in Nanjing, China, gewann er drei Goldmedaillen. Er erhielt auch Gold bei den Fina-Weltmeisterschaften 2017 in Budapest, Ungarn.

Jewgeni Rylow gewann zwei Goldmedaillen im Rückenschwimmen:

Evgeny Rylov 2021.jpg

Der ambitionierte russische Schwimmer schrieb auf Instagram: „200 Meter: Gold auf dem Rücken! Vielen Dank für eure Unterstützung! Es war schwer, es ist nicht alles so gelaufen wie ich es wollte, aber ich bin glücklich mit dem Gold. Liebe Leute, danke! Ich freue mich, Teil der Mannschaft zu sein. Viel Interessantes liegt noch vor uns.“

Der russische Präsident schickte zwei Telegramme. Im zweiten schrieb er: „Geehrter Jewgeni Michailowitsch! Sie haben unser Land bei den Olympischen Spielen in Tokio würdig vertreten, die zweite Goldmedaille gewonnen und einen neuen olympischen Rekord aufgestellt. Ich gratuliere Ihnen von Herzen zu Ihrem Sieg und wünsche alles Gute. Wladimir Putin.»

Der russische Olympiasieger Jewgeni Rylow mit Covid-gerechter Katermaske:

In Photos: Athletes' colorful and elegant costumes turn heads at Tokyo  Games[写真特集1/8]- 毎日新聞

Am 27. Juli gewannen die russischen Turnerinnen ebenfalls Gold. „Der Kader der russischen Athletinnen erhielt ein Gesamtergebnis von 169.528 Punkten: Lilija Achaimova, Wiktoria Listunowa, Angelina Melnikowa und Wladislawa Urazowa“ (TASS, 27.07.2021).

Newsweek gab erstaunt zu, dass der Sieg der Russinnen „für Furore gesorgt hat“. Die Komsomolskaja Prawda schrieb: „Die russischen Turnerinnen haben bewiesen, dass sie die besten der Welt sind. Unsere Mädchen sind unser Stolz!“

Der russische Präsident schickte ein Telegramm: „Geehrte Angelina Romanowna, Wiktoria Wiktorowna, Wladislawa Sergejewna, Lilija Igorewna! Erstmals gewann Russland olympisches Gold im Wettbewerb der Turnerinnen. Ich gratuliere Ihnen herzlich zu Ihrem wohlverdienten Sieg. Dieser Erfolg ist eine würdige Belohnung für Ihr Talent und Ihre Ausdauer beim Erreichen Ihrer Ziele, für Ihre Kameradschaft, Solidarität und Ihre schöne, anmutige Ausführung der schwierigsten gymnastischen Elemente. Sie haben bedeutende Rivalinnen in einem ehrlichen und kompromisslosen Kampf besiegt und eine glänzende Seite in der Chronik der olympischen Errungenschaften gefüllt. Ich wünsche Ihnen Gesundheit, Wohlstand und weitere Erfolge. Wladimir Putin.»

Die russischen Turnerinnen holten in Tokio Gold:

Российские гимнастки впервые завоевали золото в команде на Олимпиаде -  Спорт - info.sibnet.ru

Lilija Igorewna Achaimowa (Лилия Игоревна Ахаимова) wurde am 17. März 1997 in Wladiwostok im Fernen Osten Russlands geboren. Sie lebt seit August 2012 mit ihren Eltern in Sankt Petersburg. Als sie fünf Jahre alt war, meldeten ihre Eltern sie zur rhythmischen Gymnastik an. Lilija studierte Sport und Gesundheitswesen an der Staatlichen Hochschule Lesgaft für Sport in Sankt Petersburg.

Im Jahr 2017 gewann die Turnerin mit der russischen Frauenriege Gold bei der Sommeruniversiade in Taipeh, China, und 2018 erneut Gold bei der Europameisterschaft in Glasgow, Schottland. Im Jahr 2021 erhielt sie den Titel Verdiente Meisterin des Sports der Russischen Föderation.

Lilija Achaimowa erklärte auf ihrer Instagram-Seite: „Dieser Weg war für mich sehr schwierig. Es flossen viele Tränen, aber ich kämpfte weiter bis zum letzten Moment. Ich habe viel durchgemacht. Jetzt erscheint mir nichts mehr unmöglich. Ich bin froh und möchte mich bei meinen Trainern, Ärzten, Verwandten, Freunden und all jenen bedanken, die mir geholfen haben. Am liebsten würde ich die ganze Welt umarmen. Ein langersehnter Urlaub, Erholung und interessante neue Dinge liegen vor mir.“

Angelina Romanowna Melnikowa (Ангелина Романовна Мельникова) wurde am 18. Juli 2000 in Woronesch geboren. Sie begann im Alter von sechs Jahren mit dem Turnen. Angelina studierte Sport und Tourismus an der Akademie für Sport in Smolensk. Nach dem Gewinn der Goldmedaille in Tokio schrieb Angelina auf Instagram: „Auf Wiedersehen ohne Worte. Meine Geschichte.»

Die Turnerin war bereits bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro ein Mitglied der mit Goldmedaillen ausgezeichneten russischen Frauenriege, welche ebenfalls zwei Goldmedaillen bei den Europameisterschaften in Bern (2016) und Glasgow (2018) gewann. Darüber hinaus holte sie zwei einzelne Goldmedaillen bei der Europameisterschaft 2017 in Rumänien (Bodenturnen) und der Europameisterschaft 2021 in Basel (Stufenbarren).

Im Jahr 2016 erhielt Angelina Melnikowa den Verdienstorden für das Vaterland sowie den Titel Verdiente Meisterin des Sports der Russischen Föderation. Im Jahr 2018 machte sie sich mit einer Firma selbstständig, die Sportkleidung verkauft. Bei den Weltmeisterschaften 2018 in Doha, Katar, wurde ihr der Preis für Eleganz verliehen.

Die russische Turnerin Angelina Melnikowa gewann Gold mit der Frauenriege in Tokio:

Гимнастка Ангелина Мельникова выиграла "командное золото" Олимпиады в Токио

Wladislawa Sergejewna Urasowa (Владислава Сергеевна Уразова) wurde am 14. August 2004 in Rostow am Don geboren. Sie begann im Alter von vier Jahren mit dem Turnen. Im Einzel wurde sie 2019 Junioren-Weltmeisterin. Wladislawa wechselte 2020 zu den Seniorinnen über und erhielt den Titel Verdiente Meisterin des Sports der Russischen Föderation.

Auf ihrer Instagram-Seite sehen wir sie beim Turnen, Segeln, Schwimmen und Reisen. Für die Olympischen Spiele wünschte sie Russland „Viel Glück! Tokio!»

Die russische Turnerin Wladislawa Urasowa gewann Gold mit der Frauenriege in Tokio:

Wiktoria Wiktorowna Listunowa (Виктория Викторовна Листунова) wurde am 12. Mai 2005 in Moskau geboren. Im April 2018 trat sie in der russischen Veranstaltung für junge Talente «BlauerVogel» auf. Im Jahr 2021 wurde die junge russische Turnerin Seniorin und gewann Gold im Mehrkampffinale bei der Europameisterschaft in Basel.

Wiktorias Nachricht auf ihrer Instagram-Seite lautete kurz und bündig: „Ja! Wir haben es geschafft! Vielen Dank! Tokio 2020.“ Natürlich hat sie es geschafft. Wiktoria ist eine geborene Siegerin. Ihr Name bedeutet Sieg. Nomen est Omen.

Die russische Turnerin Wiktoria Listunowa gewann Gold mit der Frauenriege in Tokio:

Гимнастка Виктория Листунова: «Чемпион не должен надевать корону»

Am 29. Juli siegten die Russinnen Larissa Korobeinikowa, Inna Deriglasowa, Adelina Sagidullina und Marta Martjanowa im Florettfechten der Frauen. Der russische Präsident gratulierte ihnen in einem Telegramm: „Geehrte Inna Wassiljewna, Adelina Rustemowna, Larissa Wiktorowna, Marta Waleriewna! Ich freue mich, Ihnen zu Ihrem Triumph in Tokio zu gratulieren. Ihr Zusammenhalt, Können und Siegesgeist halfen Ihnen, souverän ins Finale zu gelangen und im entscheidenden Moment Ihre starken Rivalinnen aus Frankreich zu besiegen. Zweifellos ist Ihr Erfolg ein würdiger Beitrag zur Entwicklung unserer nationalen Fechtschule und stärkt die Autorität Russlands im Sport. Gut gemacht! Ich wünsche Ihnen Gesundheit, Wohlstand und viel Glück. Wladimir Putin.»

Larissa Wiktorowna Korobeinikowa (Лариса Викторовна Коробейникова) wurde am 26. März 1987 in Kurgan geboren. Die russische Florettfechterin ist mit ihrer Frauenriege dreimalige Weltmeisterin und zweimalige Europameisterin. Sie erhielt den Titel Verdiente Meisterin des Sports der Russischen Föderation.

Larissa übt das Fechten seit ihrem siebten Lebensjahr. Sie absolvierte das Institut für Körperkultur und Sport in Rostow am Don, einer Zweigstelle der Staatlichen Universität für Körperkultur, Sport und Tourismus in Kuban. Im Jahr 2013 schloss sie ihr Studium der Rechtswissenschaften an der Juristischen Fakultät der Föderalen Universität des Südens ab.

Die russische Florettfechterin Larissa Korobeinikowa gewann mit ihrer Frauenriege Gold in Tokio:

Лариса Коробейникова - бронзовый призер в фехтовании среди рапиристок -  Советский спорт

Inna Wassiljewna Deriglasowa (Инна Васильевна Дериглазова) wurde am 10. März 1990 in Kurtschatow, Oblast Kursk, geboren. Die russische Florettfechterin ist zweifache Europameisterin und dreifache Weltmeisterin mit der russischen Frauenriege, zudem zweifache Einzel-Europameisterin, dreimalige Einzel-Weltmeisterin und Einzel-Olympiasiegerin 2016. Ihre olympische Goldmedaille in Rio de Janeiro (2016) war die erste für russische Florettfechterinnen seit 1968.

Sie begann mit acht Jahren zu fechten. Inna schloss ihr Studium der Rechtswissenschaften an der Südwest-Universität in Kursk ab. Sie ist ein Verdiente Meisterin des Sports der Russischen Föderation und Hauptmann der russischen Streitkräfte.

Die russische Florettfechterin Inna Deriglasowa gewann mit ihrer Frauenriege Gold in Tokio:

Инна Дериглазова добыла очередное золото на соревнованиях | Информационный  портал KURSKCiTY.RU

Adelina Rustemowna Sagidullina (Аделина Рустемовна Загидуллина) wurde am 13. Januar 1993 in Ufa, Baschkortostan, geboren. Die russische Florettfechterin ist zweifache Weltmeisterin und Europameisterin mit ihrer Frauenriege. Sie erhielt den Titel Verdiente Meisterin des Sports der Russischen Föderation.

Adelina studiert am Baschkirischen Institut für Körperkultur (BIFK) in Ufa, einer Außenstelle der Staatlichen Hochschule für Sport des Urals. Dies ist die größte Universität Baschkortostans für die Ausbildung von Spezialisten in Körperkultur, Sport und Tourismus.

Die russische Florettfechterin Adelina Sagidullina gewann mit ihrer Frauenriege Gold in Tokio:

Уфимка Аделина Загидуллина завоевала бронзу на этапе кубка мира по  фехтованию - МК Уфа

Die Jüngste ist Marta Walerjewna Martjanowa (Марта Валерьевна Мартьянова). Die russische Florettfechterin wurde am 1. Dezember 1998 in Kasan, Tatarstan, geboren. Ihr Fechtverein ist Dynamo Tatarstan. Ihre Trainer sind Artur Achmatchusin und Jelena Prochorowa.

Tatarstan TV und Radio berichtete stolz: „Die 22-jährige Marta Martjanowa aus Kasan gewann Gold bei den Olympischen Spielen in Tokio im Finale des Florettturniers gegen Frankreich. Gleich zu Beginn des Spiels gingen die Russinnen in Führung (5:2, 14:9, 30:20). Während des Kampfs erlitt Marta Martjanowa eine Verletzung am Bein. Die Ärzte leisteten ihr Erste Hilfe. Die Verletzung hinderte die russischen Florettfechterinnen nicht daran, mit einem Ergebnis von 45:34 zu gewinnen und Olympiasiegerinnen zu werden.”

Trotz ihrer Verletzung am Bein gewann die russische Florettfechterin Marta Martjanowa mit der Frauenriege Gold in Tokio:

❤ Мартьянова – героиня финала в командной рапире. Марта провела весь  поединок с травмой В самом начале сражения.. | ВКонтакте

Am 31. Juli gewannen die russischen Säbelfechterinnen die Goldmedaille und schlugen Frankreich 45-41: Sofia Posdnjakowa, Sofja Welikaja, Olga Nikitina und Swetlana Schewelewa. Präsident Putin gratulierte den vier erfolgreichen Sportlerinnen in einem Telegramm:

„Geehrte Sofja Alexandrowna, Olga Alexejewna, Sofia Stanislawowna, Swetlana Wladimirowna! Ich gratuliere Ihnen herzlich zu Ihrem schönen und überzeugenden Sieg im Säbelwettbewerb bei der Olympiade in Tokio. Sie fochten mit Würde nach einer hervorragenden Vorbereitung. Sie zeigten einen festen Willen zum Erfolg, viel Geschick und hervorragende Konzentration. Zu Recht haben Sie bereits eine beeindruckende Anzahl von Auszeichnungen auf höchstem Niveau gewonnen. Mit Ihren ausgefeilten, spektakulären, strahlenden Darbietungen bekräftigen Sie die unbestrittene Führung unserer nationalen Fechtschule. Ich wünsche Ihnen Gesundheit, Wohlstand und neue Errungenschaften. Wladimir Putin.»

Olympics-Fencing-Russians win second consecutive gold in women's team sabre

Sofja Alexandrowna Welikaja (Софья Александровна Великая) wurde am 8. Juni 1985 in Alma-Ata in der Kasachischen SSR geboren. Sie absolvierte die russische Staatliche Universität für Körperkultur, Sport, Jugend und Tourismus in Moskau. Die russische Säbelfechterin ist sechsfache Europameisterin und Weltmeisterin mit der Damenriege, dazu vierfache Einzel-Europameisterin und zweifache Einzel-Weltmeisterin. Außerdem ist sie ein Hauptmann der russischen Streitkräfte.

Sofja erhielt den Titel Verdiente Meisterin des Sports der Russischen Föderation. Im August 2012 wurde ihr die Medaille des Verdienstordens für das Vaterland verliehen dank ihres großen Beitrags zur Entwicklung der russischen Körperkultur und des russischen Sports sowie ihrer großartigen sportlichen Leistungen bei den Olympischen Sommerspielen 2012. Im August 2016 gab man ihr nach den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro den russischen Ehrenorden für ihre hohen sportlichen Leistungen. Im Jahr 2016 bekam sie auch die Medaille für militärische Verdienste, I. Grad.

Die russische Goldmedaillengewinnerin im Säbelfechten, Sofja Welikaja, mit ihrem Sohn:

Софья Великая спит по 10 часов. В самолёте - Экспресс газета

Swetlana Wladimirowna Schewelewa (Светлана Владимировна Шевелева) wurde am 26. Januar 1997 in Moskau geboren. Sie begann 2006 mit dem Fechten an der Moskauer Stadtsportabteilung unter der Leitung des Trainers Rustam Karimow. Swetlana absolvierte dieselbe Universität wie Sofia Welikaja. Sie wurde 2017 Internationale Meisterin des Sports und 2018 Europameisterin imit ihrer Gruppe im Säbelfechten.

Die russische Säbelfechterin Swetlana Schewelewa gewann eine Goldmedaille mit der Frauenriege in Tokio:

Шевелева Светлана Владимировна - Федерация фехтования России

Olga Alexejewna Nikitina (Ольга Алексеевна Никитина) wurde am 26. November 1998 in Moskau geboren. Im Jahr 2019 gehörte die russische Säbelfechterin zu der Gruppe, die eine Goldmedaille gewann bei der Fechtweltmeisterschaft in Budapest. Sie ist auch eine Verdiente Meisterin des Sports der Russischen Föderation und hat den militärischen Rang eines Junior-Feldwebels in den russischen Streitkräften.

Die russische Säbelfechterin gewann eine Goldmedaille mit der Frauenriege in Tokio:

Сборная России по фехтованию - Девушка дня - Блоги - Sports.ru

Russlands Fechterinnen erzielten bei den Olympischen Spielen in Tokio überwältigende Erfolge. Sie fochten nicht nur grandios, sondern einfach wunderbar. TASS befragte Alischer Usmanow, der für den Aufstieg und die hervorragenden Ergebnisse der russischen Fechter verantwortlich ist. Darüber hinaus gilt er als einer der reichsten Männer in der Russischen Föderation, derzeit auf Platz sieben der Forbes-Liste der russischen Milliardäre mit einem geschätzten Vermögen von 18,4 Milliarden US-Dollar.

„Das Fechten bei den Olympischen Spielen in Tokio beeindruckte sogar die anspruchsvollsten Sportfreunde. Das wachsende Interesse an einer der ältesten Sportarten und ihrer breiten Anerkennung weltweit ist vor allem dem Präsidenten der Internationalen Fechtföderation, Alischer Usmanow, zu verdanken“ (TASS, 06.02.2021). Die Fédération Internationale d’Escrime (FIE) mit Sitz in Lausanne ist der vom Internationalen Olympischen Komitee  anerkannte internationale Dachverband für den Fechtsport.

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Im Interview sagte Alischer Usmanow: „Die Olympischen Spiele in Tokio waren ein echter Triumph für den Fechtsport. Es war wirklich ein Meilenstein für uns alle. Ich möchte die herausragenden Bemühungen der IOC-Funktionäre, des Organisationskomitees in Tokio, der freiwilligen Helfer und all jener hervorheben, die trotz schwieriger epidemiologischer Bedingungen zur Organisation des Wettbewerbs beitrugen. Sie zeigten, dass die FIE sehr erfolgreich darin ist, den Sportlern gute Chancen zu bieten, unabhängig von ihrem Hintergrund und ihrer Erfahrung.“

„Viele Athleten errangen ihre ersten Siege. Vertreter aus drei Kontinenten standen in Tokio auf dem Podium. Es gab Sportler aus Ländern, die zum ersten Mal an olympischen Fechtwettbewerben teilnahmen. Ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg und werden mit noch mehr Elan weitergehen. Was meine Meinung über die Leistung der russischen Fechter angeht, so finde ich sie hervorragend. Die russischen Fechterinnen müssen jedoch hart arbeiten, um ihre Spitzenpositionen zu halten. Bei diesen Olympischen Spielen war ihr Wettbewerbsvorsprung erheblich“ (TASS, 06.08.2021).

Alisher Usmanov Story - Bio, Facts, Networth, Home, Family, Auto | Famous  Businessmen | SuccessStory

Am 1. August hatten die russischen Tennisspieler Anastassija Pawljutschenkowa und Andrei Rubljow Glück im Finale für gemischtes Doppel. Sie triumphierten mit 6-3, 6-7 (5-7), 13-11 und holten zum ersten Mal Gold für Russland im olympischen gemischten Doppel.

Anastassija Sergejewna Pawljutschenkowa (Анастасия Сергеевна Павлюченкова) wurde am 3. Juli 1991 in Samara geboren. Die professionelle Tennisspielerin ist derzeit die russische Nr. 1 im Einzel. Seit November 2008 gehört sie kontinuierlich zu den besten 50 weltweit. Anastassija hat 12 Einzel- und fünf Doppeltitel auf der WTA Tour sowie fünf Einzel- und acht Doppeltitel auf dem ITF Circuit gewonnen. In der Weltrangliste der WTA im Einzel erreichte sie im Juli 2011 ihre höchste Position, den 13. Platz, diesen hatte sie auch im Oktober 2021 inne. Im Doppel stand sie im September 2013 am höchsten auf dem 21. Platz.

Die russische Tennisspielerin Anastassija Pawljutschenkowa gewann im gemischten Doppel eine Goldmedaile inTokio:

Anastasia Pavlyuchenkova Brother Aleksandr Pavlyuchenkova Age: Boyfriend

Andrei Andrejewitsch Rubljow (Андрей Андреевич Рублёв) wurde am 20. Oktober 1997 in Moskau geboren. Er erreichte einen Platz unter den ersten 10 auf der ATP Tour im Oktober 2020, nachdem er acht ATP-Einzeltitel gewonnen hatte. Der russische Profi-Tennisspieler erhielt im April 2021 die hohe Einzelwertung Nr. 7 der ATP. Andrei gewann seinen ersten von zwei Doppeltiteln beim Kremlin Cup 2015.

Der russische Präsident gratulierte den glücklichen Gewinnern per Telegramm: „Geehrte Anastassija Sergejewna und geehrter Andrei Andrejewitsch! Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer olympischen Goldmedaille. Mit Ihrem siegreichen Auftritt fügten Sie der Geschichte des russischen Spitzensports ein weiteres Glanzlicht hinzu und bestätigten überzeugend die Spitzenposition unserer nationalen Tennisschule. Eine hervorragende Leistung! Besonderer Dank gilt Ihren Mentoren, Nationalmannschaftsspezialisten und Trainern – allen, die Sie auf Ihrem Weg an die Spitze unterstützten und für dieses spektakuläre russische Finale im gemischten Doppel sorgten. Ich wünsche Ihnen gute Gesundheit und neue sportliche Höhepunkte. Wladimir Putin.»

Der russische Tennisspieler Andrei Rubljow gewann im gemischten Doppel eine Goldmedaille in Tokio:

Andrey Rublev Ingin Bela Rusia di Olimpiade 2020 Tokyo

Am 3. August gewann der russische Ringer Mussa Jewlojew Gold im griechisch-römischen Wettkampf der Männer bis 97 kg mit einem Endergebnis von 5:1. Mussa Gilanijewitsch Jewlojew (Муса Гиланиевич Евлоев) wurde am 31. März 1993 in Inguschetien geboren.

Im Jahr 2017 gewann er den Ringer-Weltcup in Teheran, Iran. Außerdem ist er zweifacher Weltmeister (2018 und 2019) und zweifacher Europameister (2019 und 2021). Im Jahr 2020 holte Mussa die Goldmedaille im 97-kg-Wettkampf beim Einzelringen-Weltcup 2020 in Belgrad, Serbien. Außerdem ist dieser Sportler ein Leutnant der russischen Streitkräfte.

Der russische Ringer Mussa Jewlojew gewann eine Goldmedaille im griechisch-römischen Ringen Gewichtsklasse bis 97 kg bei der Olympiade in Tokio:

LOH 2021 Tokyo | Le lutteur russe Yevloyev a remporté l'or dans le style  gréco-romain dans un poids allant jusqu'à 97 kg - Nouvelles Du Monde

„Leutnant Mussa Jewlojew ist aus Tokio nach Moskau zurückgekehrt. Der Ringer der Armee wurde vom Trainer der griechisch-römischen Ringermanschaft des Sportclubs CSKA, Oberstleutnant Gogi Koguaschwili, begleitet. Am Flughafen nahmen ihn Vertreter des Zentralen Sportklubs der Armee, Verwandte, zahlreiche Freunde und Schüler der Sportschulen des Armeeklubs in Empfang. Auch Vertreter der Regierung der Republik Inguschetien sowie zahlreiche Medienvertreter waren anwesend“ (CO NZ, 09.08.2021).

Der russische Präsident gratulierte: „Geehrter Mussa Gilanijewitsch! Ich gratuliere Ihnen aufrichtig zu Ihrem Triumph in Tokio. Sie trainierten hart, um die höchste olympische Ehre zu erringen. Im Endkampf mit einem erfahrenen und herausragenden Gegner bewiesen Sie Ihren eisernen Willen und Ihre verfeinerte Technik mit Konzentration auf den Erfolg. Dieser brilliante, selbstsichere Sieg ist ein ausgezeichnetes Geschenk an Ihre Trainer und Mentoren sowie an alle Liebhaber des griechisch-römischen Ringens in unserem Land. Gut gemacht! Weiter so! Ich wünsche Ihnen neue sportliche Erfolge und alles Gute. Wladimir Putin.»

Goldmedaillengewinner Mussa Jewlojew beim Empfang im Kreml:

Musa Evloev - Wikidata

Am 4. August gewannen die russischen Synchronschwimmerinnen Swetlana Kolesnitschenko und Swetlana Romaschina Gold im freien Synchron-Duett. Die Richter gaben ihnen 195.9079 Punkte für ihre Leistung.

Swetlana Alexejewna Romaschina (Светлана Алексеевна Ромашина) wurde am 21. September 1989 in Moskau geboren. Die russische Synchronschwimmerin gewann bei vier Olympischen Spielen, sieben Weltmeisterschaften und sechs Europameisterschaften insgesamt 41 Goldmedaillen.

Mit zwei weiteren Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen 2020/2021 in Tokio brach sie alle Goldmedaillenrekorde und wurde die weltweit am meisten ausgezeichnete Athletin in ihrem Sport. Nachdem sie die Gruppe der russischen Synchronschwimmerinnen in Tokio zum Sieg geführt hatte, gab sie im Alter von 32 Jahren das Ende ihrer olympischen Karriere bekannt.

Die russische Synchronschwimmerin Swetlana Romaschina gewann zwei Goldmedaillen für ihre Beteiligung am Synchron-Duo und Synchron-Ballett:

Cute swimmer Romashina Svetlana - Russian Personalities

Swetlana Romaschina wurde 2005 Verdiente Meisterin des Sports der Russischen Föderation. Vier Jahre später, im Jahr 2009, folgte der Orden der Freundschaft für ihren großartigen Beitrag zur Entwicklung der Körperkultur und des Sports sowie für ihre hohen Leistungen bei der Olympiade 2008 in Peking.

Im Jahr 2012 erhielt Swetlana Romaschina den Verdienstorden für das Vaterland, IV. Grad, für ihren Beitrag zur Entwicklung der Körperkultur und des Sports sowie für ihre hohen Leistungen bei der Olympiade 2012 in London. Der Ehrenorden wurde ihr 2016 für hohe sportliche Leistungen bei der Olympiade 2016 in Rio de Janeiro, ihren Siegeswillen und ihr Engagement verliehen.

Im Jahr 2021 bekam die Synchronschwimmerin der Alexander-Newski-Orden für ihren hervorragenden Beitrag zur Entwicklung des heimischen Sports, hohe sportliche Leistungen, Siegeswillen, Ausdauer und Hingabe bei der Olympiade 2020/2021 in Tokio. Auf ihrer Instagram-Seite teilte sie mit: „Es war ein Erfolg! Die SECHSTE Olympische Goldmedaille.» – «Оно случилось! ШЕСТАЯ Олимпийская золотая медаль.”

Das goldene russische Synchron-Duo, Swetlana Kolesnitschenko und Swetlana Romaschina:

Svetlana Romashina makes history, winning sixth gold in beautiful swimming  at the Olympics - SportsBeezer

Swetlana Konstantinowna Kolesnitschenko (Светлана Константиновна Колесниченко) wurde am 20. September 1993 in Gatschina, Oblast Leningrad, geboren. Die russische Synchronschwimmerin ist dreimalige Olympiasiegerin, 16-fache Weltmeisterin und 11-fache Europameisterin. Ihr wurde der Titel Verdiente Meisterin des Sports der Russischen Föderation verliehen.

Im Jahr 2016 erhielt Swetlana Kolesnitschenko den Orden der Freundschaft für hohe sportliche Leistungen, Siegeswillen und Engagement bei der Olympiade 2016 in Rio de Janeiro. Darüber hinaus bekam sie im August 2021 den Ehrenorden für ihren großen Beitrag zur Entwicklung des heimischen Sports, hohe sportliche Leistungen, Siegeswillen, Ausdauer und Engagement bei der Olympiade 2020 in Tokio.

Российские синхронистки Колесниченко и Ромашина вышли в финал Олимпиады в  Токио

Auf ihrer Instagram-Seite schrieb sie: „Hurra! Wir freuen uns riesig! Großes Dankeschön an unsere lieben Trainer! – Ура! Мы безмерно счастливы! Огромныe слова благодарности нашим дорогим тренерам!”

Der russische Präsident gratulierte per Telegramm: „Geehrte Swetlana Alexejewna und Swetlana Konstantinowna! Ich gratuliere Ihnen herzlich zu Ihrem Triumph. Wir haben an Sie geglaubt und auf Ihren schönen, überzeugenden Sieg gewartet. Sie enttäuschten uns nicht, sondern zeigten wie immer eine brillante Leistung und zogen uns mit Können, Anmut und Charme in Ihren Bann. Natürlich haben Sie auch die unangefochtene Führung unserer nationalen Schule für Synchronschwimmen bekräftigt. Ich wünsche Ihnen neuen Erfolg und alles Gute.Wladimir Putin.»

Die russische Synchronschwimmerin Swetlana Kolesnitschenko gewann zwei Goldmedaillen für ihre Beteiligung am Synchron-Duo und Synchron-Ballett:

Светлана Колесниченко - биография, новости, личная жизнь, фото -  stuki-druki.com

Drei Tage später, am 7. August, gewannen die russischen Synchronschwimmerinnen die Goldmedaille im Ballett. TASS berichtete: „Sie erhielten für zwei Programme insgesamt 196,0979 Punkte. Dies ist das sechste Mal in Folge, dass russische Synchronschwimmerinnen die Mannschaftswettbewerbe bei den Olympischen Spielen gewonnen haben“ (TASS, 07.08.2021). Neben den beiden Swetlanas nahmen folgende Schwimmerinnen am russischen Wasserballett teil:

Alexandra Wjatscheslawowna Pazkewitsch (Александра Вячеславовна Пацкевич), geboren am 4. November 1988 in Moskau; Alla Anatoljewna Schischkina (Алла Анатольевна Шишкина), geboren am 2. August 1989 in Moskau; Wlada Alexandrowna Tschigirowa (Влада Александровна Чигирёва), geboren am 18. Dezember 1994 in Rostow am Don; Maria Wladimirowna Schurotschkina (Мария Владимировна Шурочкина), geboren am 30. Juni 1995 in Moskau; Marina Sergejewna Goljadkina (Марина Сергеевна Голядкина), geboren am 13. Juni 1997 in Donezk; Polina Dmitrijewna Komar (Полина Дмитриевна Комар), geboren am 4. November 1999 in Moskau.

Am 5. August gewann der russische Boxer Albert Batyrgasijew eine Goldmedaille in der Kategorie unter 57 kg. XINHUA berichtete: Albert Batyrgasijew gewann das Federgewichtfinale der Männer mit einer mit 3:2. Er begann souverän und drängte in der ersten Runde immer weiter nach vorne. In der zweiten Runde schlug der Russe seinen Gegner treffsicher, was ihm den Sieg sicherte (XINHUA, 07.08.2021).

„Ich bin froh, dass ich es schaffte, den Richtern zu beweisen, dass ich diesen Sieg verdient habe“, sagte Albert Batyrgasijew. „Es gibt keine einfachen Konkurrenten. Die Teilnahme an den Olympischen Spielen ist eine Leistung. Allen Athleten hier, allen Boxern gebührt Respekt.“

Albert Chanbulatowitsch Batyrgasijew (Альберт Ханбулатович Батыргазиев) wurde am 23. Juni 1998 in Dagestan geboren. Er begann als Jugendlicher mit dem Kickboxen, bevor er ernsthaft zum Boxsport überging. Bei den Weltmeisterschaften 2019 vertrat er Russland als Amateurboxer und gab 2020 sein Profidebüt. Albert ist ein Verdienter Meister des Sports der Russischen Föderation.

Der russische Präsident gratulierte per Telegramm: „Sehr geehrter Albert Chanbulatowitsch! Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem goldenen Triumph in Tokio. Sie meisterten den härtesten Endkampf ehrenhaft und mit Bravour. Der Titel eine Olympiasiegers, Traum jedes Sportlers, ist eine wohlverdiente Belohnung für Ihr Können, Ihre harte Arbeit und Ihren starken Willen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute. Wladimir Putin.»

Der russische Boxer Albert Batyrgasijew gewann in der Gewichtsklasse bis 57 kg eine Goldmedaille in Tokio:

Image illustrative de l’article Albert Batyrgaziev

Die russischen Freistilringer hatten in Tokio einen großartigen Auftritt, als sie drei Tage hintereinander drei Goldmedaillen gewannen. Zuerst holte Saur Ugujew am 5. August Gold in der Gewichtsklasse unter 57 kg. „Saur Ugujew ist ein sehr unterhaltsamer Ringer, wie es sich für ein Leichtgewicht gehört. Der letzte Kampf erwies sich als hartnäckig. Und doch übernahm Saur Ugujew immer die Führung. Bis zu den letzten Sekunden gab der Gegner nicht auf, aber am Ende behielt Saur einen komfortablen Vorsprung. Das Endergebnis von 7:4 brachte dem Vertreter der russischen Mannchaft wohlverdientes Gold“ (OLYMPICS.COM.RU).

Der russische Präsident schrieb in seinem Glückwunschtelegramm: „Geehrter Saur Riswanowitsch! Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem glänzenden Sieg in Tokio. Als zweimaliger Weltmeister und Medaillengewinner bei den prestigeträchtigsten Turnieren haben Sie das erste olympische Gold Ihrer Sportkarriere gewonnen. Sie bewiesen souverän Ausdauer, Können und Willenskraft, der Ihre erfahrenen, hochkarätigen Rivalen nicht widerstehen konnten. Ich wünsche Ihnen gute Gesundheit und weiterhin viel Erfolg. Wladimir Putin.»

Saur Riswanowitsch Ugujew (Заур Ризванович Угуев) wurde am 27. März 1995 in Chassawjurt, Dagestan, geboren. Der 26-jährige russische Freistilringer ist zweifacher Weltmeister (2018, 2019) und ein Verdienter Meister des Sports der Russischen Föderation. Im Jahr 2021 erhielt er den Orden der Freundschaft für seine Leistungen bei den Olympischen Spielen in Tokio.

Der russische Freistilringer Saur Ugujew gewann in der Gewichtsklasse bis 57 kg eine Goldmedaille in Tokio:

Zaur Uguev 2021.jpg

Am 6. August gewann ein weiterer russischer Freistilringer eine Goldmedaille. Saurbek Sidakow holte Gold im Freistilringen, Kategorie 74 kg. Präsident Putin gratulierte dem erfolgreichen Sportler per Telegramm: „Geehrter Saurbek Kasbekowitsch! Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem triumphalen Auftritt bei den Olympischen Spielen in Tokio. Sie zeigten im harten und angespannten Kampf glänzende Qualitäten, besiegten starke Rivalen und bewiesen, dass Sie die höchste Auszeichnung verdienen. Mit Ihrem Sieg haben Sie die Führungsposition unserer Landesschule für Freistilringen deutlich gestärkt. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg. Weiter so! Wladimir Putin.»

Saurbek Kasbekowitsch Sidakow (Заурбек Казбекович Сидаков) wurde am 14. März 1996 in Beslan, Nordossetien, geboren. In der Gewichtsklasse 74 kg ist er zweifacher Weltmeister (2018, 2019) und Weltcupsieger. Saurbek ist ein Verdienter Meister des Sports der Russischen Föderation. Im Jahr 2021 erhielt er den Orden der Freundschaft für seine Leistungen bei den Olympischen Spielen in Tokio.

Der russische Freistilringer Saurbek Sidakow gewann in der Gewichsklasse bis 74 kg eine Goldmedaille in Tokio:

Zaurbek Sidakov 2021.jpg

Am 7. August gewann Abdulraschid Sadulajew eine Goldmedaille für Russland im Freistilringen, Gewichtsklasse bis 97 kg. Abdulraschid Bulatschewitsch Sadulajew (Абдулрашид Булачевич Садулаев) wurde am 9. Mai 1996 in Zurib, Dagestan, geboren. Er entstammt einer frommen muslimischen Familie von Sunniten, wo er der jüngste von vier Geschwistern ist.

Er gilt als der dominanteste Freistilringer der Welt und trägt den Spitznamen „Russischer Panzer“. Abdulraschid ist der Olympiasieger von 2016 in der Gewichtsklasse bis 86 kg, vierfacher Weltmeister (2014, 2015, 2018, 2019), zweifacher Grand-Prix-Sieger (2014, 2018) und zweifacher Europameister (2015, 2019).

Abdulraschid Sadulajew mit seiner Ehefrau, einer Psychologiestudentin aus Dagestan:

Абдулрашид Садулаев (вольная борьба) — биография и инстаграм фото, личная  жизнь и жена борца

Er ist ein Verdienter Meister des Sports der Russischen Föderation und ein Junior Sergeant der russischen Nationalgarde. Nach der Olympiade 2016 in Rio de Janeiro erhielt er den Orden der Freundschaft für hohe sportliche Leistungen, danach den Ehrenorden für seinen großen Beitrag zur Entwicklung des heimischen Sports, für hohe sportliche Leistungen, Siegeswillen, Ausdauer und Engagement bei der Olympiade 2020 in Tokio.

Natürlich lobte der russische Präsident seine Leistungen in einem Telegramm: „Geehrter Abdulraschid Bulatschewitsch! Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem triumphalen Auftritt in Tokio. Sie erfüllten die Hoffnungen von Trainern, Mentoren, zahlreichen Freunden und bewiesen echten Kampfcharakter, Siegeswillen und Stärke. Indem Sie Ihren früheren Erfolg bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro wiederholen, zeigen Sie, dass die russische nationale Freistilringerschule zu Recht als eine der besten der Welt angesehen wird. Ich wünsche Ihnen Gesundheit, Wohlstand und viel Glück. Wladimir Putin.»

Der russische Freistilringer Abdulraschid Sadulajew gewann in der Gewichtsklasse bis 97 kg eine Goldmedaille in Tokio:

Abdulrashid Sadulaev 2021.jpg

Die zwanzigste und letzte Goldmedaille wurde am 7. August von Maria Lassizkene gewonnen. Im Hochsprung der Damen schaffte sie 2,04 Meter. In einem Interview mit TASS lobte ihr Trainer Marias Leistungen. «Maria Lassizkene hat sich bei den Olympischen Spielen in Tokio als Königin des Hochsprungs erwiesen», so der russische Leichtathletiktrainer Juri Borsakowski. „Ich freue mich sehr über Maschas Erfolg und gratuliere ihr herzlich. Diese Saison war für Mascha schwieriger denn je, aber sie hat es geschafft“, sagte Juri Borsakowski (TASS, 07.08.2021).

Maria Alexandrowna Lassizkene (Мария Александровна Ласицкене), geb. Kutschina, wurde am 14. Januar 1993 in Prochladny, Kabardino-Balkarien, geboren. Sie ist Olympiasiegerin 2020 und dreimalige Weltmeisterin (2015, 2017, 2019). Mit ihrem Sieg in Tokio gewann Maria Lassizkene als vierte Hochspringerin der Geschichte sowohl bei Olympischen Spielen als auch bei Weltmeisterschaften Gold.

Чем известна российская легкоатлетка Мария Ласицкене (Кучина)? | Справка |  Вопрос-Ответ | Аргументы и Факты

Maria ist ein Hauptmann der russischen Streitkräfte und Verdiente Meisterin des Sports der Russischen Föderation. Sie trägt auch den Titel „Geehrte Arbeiterin für Körperkultur und Sport“ der Kabardino-Balkarischen Republik. Darüber hinaus verlieh ihr das russische Verteidigungsministerium die Medaille für militärische Tapferkeit. 2016 erhielt Maria den Verdienstorden für das Vaterland, II. Grad. 2021 wurde ihr der Orden der Freundschaft für ihren großen Beitrag zur Entwicklung des heimischen Sports, hohe sportliche Leistungen, Siegeswillen, Ausdauer und Hingabe bei der Olympiade 2020 in Tokio verliehen.

Präsident Putin schickte seine Glückwünsche per Telegramm: Geehrte Maria Alexandrowna! Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem brillanten Sieg in Tokio. Als einzige dreimalige Weltmeisterin im Hochsprung verteidigten Sie erneut erfolgreich die Ehre unserer russischen nationalen Leichtathletikschule. Ihr außergewöhnliches Können und Selbstvertrauen sowie Ihre Selbstdisziplin bescherten Ihnen das erste olympische Gold in Ihrer Sportbiografie, auch aufrichtige Freude bei Ihren zahlreichen russischen Verehrern. Ich wünsche Ihnen von Herzen Wohlstand, Glück und neue Errungenschaften. Wladimir Putin.»

Die russische Hochspringerin Maria Lassizkene gewann eine Goldmedaille in Tokio:

Mariya Lasitskene juste sous les deux mètres - L'Équipe

Es ist interessant festzustellen, dass Athleten der Russische Föderation 12 Goldmedaillen – von insgesamt 20 – im Kampfsport gewannen, der für Angriff oder Verteidigung verwendet wird: vier Goldmedaillen im Ringen, drei im Fechten, je zwei im Pistolenschießen und Taekwondo, eine im Boxen. Die Goldmedaillen im Pistolenschießen und Fechten wurden von Frauen, die im Ringen, Boxen und Taekwondo von Männern gewonnen.

Darüber hinaus ist bemerkenswert, dass viele der siegreichen Athleten aus den Kaukasusrepubliken Russlands stammen: Dagestan, Inguschetien, Kabardino-Balkarien und Nordossetien. Der Kaukasus war schon immer eine Hochburg harter Kämpfer. Dies scheint auch heute noch der Fall zu sein.

Eine letzte Bemerkung sei erlaubt zum Zusammenhang zwischen militärischer Übung und sportlicher Ausbildung. Nicht wenige der russischen Sportlerinnen und Sportler, die in Tokio Gold gewannen, sind Offiziere der russischen Streitkräfte. Militär und Sport gehen in der Russischen Föderation Hand in Hand.

Es ist beruhigend für die Russische Föderation zu wissen, dass es in den jüngeren Generationen Patrioten gibt, die in der Lage und willens sind, ihre Heimat zu verteidigen. Mögen diese jungen russischen Athleten eine glänzende Zukunft mit Gesundheit, Erfolg und viel Gold bei weiteren Olympischen Spielen haben.

Olivia Kroth: Die Journalistin und Autorin von vier Büchern lebt in Russland. Ihr Blog: https://olivia2010kroth.wordpress.com

Acerca de olivia2010kroth

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