Olivia Kroth: Lektionen in russischer Geschichte – Die letzten Tage des letzten Zaren (III.Teil)

Lektionen in russischer Geschichte: Die letzten Tage des letzten Zaren (III. Teil)

von Olivia Kroth

Зачем царя убили? Почему отречение Николая II не спасло семью от расстрела  | История | Общество | Аргументы и Факты

Als die Bolschewiken im Oktober 2017 an die Macht kamen, erhielt der letzte Zar im sibirischen Exil keine Nachrichten mehr aus Petrograd. Der Erste Weltkrieg neigte sich seinem Ende zu, ebenso wie das Leben von Nikolaus II. Weder das Russische Reich noch die Dynastie der Romanows überlebten im 20. Jahrhundert. Es gibt jedoch noch einige Nachfahren der Familie Romanow in Europa. Das persönliche Tagebuch des letzten Zaren ist eine interessante historische Quelle. Die französische Ausgabe erschien unter dem Titel «Nicholas II – Journal intime» in Frankreich in der Edition Perrin, Paris 2020, herausgegeben und kommentiert von Jean-Christophe Buisson.

04.11 / 17.11.1917: „Keine Telegramme seit zwei Tagen. Das gibt uns zu denken, dass es in unseren Großstädten schlecht läuft!» (Journal intime, S. 150). 11.11./24.11.1917: „Wir haben lange keine Zeitungen oder Telegramme mehr aus Petrograd erhalten. Die Lage ist ernst, das quält uns “(Journal intime, S.152).

Das Haus im sibirischen Tobolsk, wo die Familie Romanow wohnte, gehörte dem Gouverneur. Es stand in der «Freiheitsstrasse», was im Nachhinein ironisch klingt, weil die Romanows nicht in Freiheit lebten. Sie waren Gefangene der Bolschewiken. Das Haus war in ein Gefängnis umgewandelt worden, welches Tag und Nacht von Wachen kontrolliert wurde. In dem weißen Steinhaus befanden sich 16 Zimmer auf zwei Etagen, es war von einem kleinen Garten umgeben.

Das Haus des Gouverneurs in Tobolsk, ca. 1920:

Im Dezember wurde es sehr kalt. Der letzte Zar klagte darüber in seinem Tagebuch. 07.12./20.12.1917: «Die Temperatur ist auf -22 Grad (Celsius) gesunken. Draußen weht ein heftiger Wind, der wie ein Messer in die Gesichtshaut schneidet. Es ist sehr kalt, nur 10 Grad in meinem Büro, in den Mädchenzimmern und im Wohnzimmer. Den ganzen Tag über trug ich mein Tscherkessen-Kostüm, bis ich zu Bett ging» (Journal intime, S.158).

Er notierte auch, dass er mit seiner Familie den Roman «Am Vorabend» von Iwan Turgenjew las. Iwan Sergejewitsch Turgenjew (Иван Сергеевич Тургенев, 1818 – 1883) war ein beliebter russischer Schriftsteller. Seine Romane und Erzählungen gelten als Hauptwerke der russischen Fiktion des 19. Jahrhunderts im Stil des Realismus. «Am Vorabend» (Накануне) ist sein dritter Roman.

Er enthält Elemente der Sozialkomödie mit einer Liebesgeschichte als Haupthandlung, die am Vorabend des Krimkriegs (1853-1856) spielt. Der Roman erschien erstmals 1859 in der Moskauer Zeitschrift „Der russische Bote“, wo er auf großes Interesse und allgemeine Zustimmung stieß. Im Jahr1860 wurde er als Buch veröffentlicht.

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Anfang 1918 sanken die Temperaturen in Sibirien erneut. 21.01./03.02.1918: «Schneesturm, -24 Grad. Die Temperatur in den Mädchenzimmern und im Wohnzimmer beträgt acht Grad, in meinem Büro neun Grad» (Journal intime, S. 170). 22.01./04.02.1918: «Der Tag war kalt, -25 Grad. Unangenehmes Wetter mit starkem Nordwind. Die Temperatur in unseren Räumen beträgt nur sieben Grad» (Journal intime, S.171).

Schließlich erreichten einige Nachrichten über den Ersten Weltkrieg den letzten Zaren in Sibirien. 12.02./25.02.1918: «Heute erhielten wir Telegramme, in denen man uns ankündigte, dass die Bolschewiken einen Friedensvertrag unter erniedrigenden Bedingungen mit den Deutschen unterzeichnen müssen. Es ist ein wahrer Albtraum!» (Journal intime, S.177). Dieser Friedensvertrag wurde in Brest-Litowsk unterzeichnet.

Brest-Litowsk (Брест-Литовск) war eine Stadt im Westen des Russischen Reichs. Heute heißt sie Brest und gehört zu Weißrussland (Belarus). Sie befindet sich an der Grenze zu Polen gegenüber der polnischen Stadt Terespol, am Zusammenfluss von Bug und Muchavez. Die Siedlung wurde einst von Slawen gegründet. Der Name könnte vom slawischen Wort «beresta» abgeleitet sein, was «Rinde» oder «Birke» bedeutet.

Unterzeichnung des Friedensvertrags in Brest-Litowsk:

1. Weltkrieg 1914-1918 timeline | Timetoast timelines

Der Vertrag von Brest-Litowsk wurde am 3. März 1918 zwischen der bolschewistischen Regierung Russlands und den sogenannten Zentralmächten Österreich-Ungarn, Bulgarien, Deutschland und dem Osmanischen Reich unterzeichnet. Damit war die russische Beteiligung am Ersten Weltkrieg beendet.

Der Herausgeber Jean-Christophe Buisson schreibt in seinem Kommentar zum Friedensvertrag: „Die Bedingungen waren ungünstig, die russische Armee musste sich zurückziehen. Russland verlor 800.000 Quadratkilometer an Land: Finnland, Polen und die Ukraine. Die baltischen Länder und ein Großteil Weißrusslands (heute: Belarus) wurden dem Deutschen Reich zugeordnet“ (Journal intime, S. 240).

Leo Trotzki mit deutschen Offizieren in Brest-Litowsk:

Nikolaus II. schrieb all diese Verluste den Bolschewiken zu. Es war jedoch nicht nur ihre Schuld. Statt mit der russischen Aristokratie teure, aufwendige Kostümbälle in seinen Palästen zu feiern, hätte er auf regelmäßige Inspektionsreisen durch das ganze Reich gehen sollen, um sich über den Stand der Dinge zu informieren.

Ihm wären die maroden Eisenbahnen, die beschädigten oder nicht vorhandenen Straßen für den Truppentransport aufgefallen. Er könnte auch herausgefunden haben, dass die Nahrungsmittelproduktion nicht ausreichte, um die gesamte Bevölkerung zu ernähren.

Natürlich spielte die Niederlage Russlands im Ersten Weltkrieg den Bolschewiken in die Hände. Sie wussten, dass eine Niederlage die Macht des Zaren schwächen würde. Sie wollten die Zarenherrschaft ein für alle Mal abschaffen. In ihren Augen waren die Zaren Volksfeinde, Blutsauger, Ausbeuter und Parasiten, die für sich selbst riesige Reichtümer auf Kosten der Bevölkerung anhäuften und ihre enormen Privilegien für selbstverständlich und ewig andauernd hielten.

Die Zaren rafften Reichtum auf Kosten des Volks:

I gioielli insanguinati dei Romanov – Teste (in)Coronate

Die Regierungszeit von Nikolaus II. dauerte 21 Jahre, von 1896 bis 1917. Er hätte diese 21 Jahre sinnvoll nutzen können, um die Infrastruktur des Russischen Reichs und die Lebensbedingungen seines Volks zu verbessern, aber das interessierte ihn nicht und er wusste wahrscheinlich wenig darüber. Doch waren diese Probleme nicht neu. Bereits 1850 wurde die Notwendigkeit offensichtlich, die russische Wirtschaft, Infrastruktur und das Militär modernisieren zu müssen.

Stéphanie Burgaud schreibt in ihrem Artikel über „Alexander II. oder Russlands Identität“: „Russland war ein Imperium ohne Geld, ohne Industrie, ein Koloss auf brüchigen Füßen. An der Spitze – Glanz und Grossmannssucht. Ganz unten – Hungersnot und Armut» (In: Zaristisches Russland, herausgegeben von E. Hecht, Edition Perrin, Paris 2017, S.171).

Landleben der Bauern im zaristischen Russland – ohne Brillianten und Kronjuwelen:

Russia

Noch ein Gedanke über das Alter des letzten Zaren oder vielmehr seine Jugend. Nikolaus II., am 6. Mai 1868 geboren, war zum Zeitpunkt seiner Krönung im Mai 1896 28 Jahre alt. Er wurde am 17. Juli 1918 im Alter von 50 Jahren exekutiert. Zu Beginn seiner Regierungszeit scheint er ein leichtfertiger und oberflächlicher junger Mann gewesen zu sein, wenn wir uns daran erinnern, was einige Generäle über ihn sagten.

Er hatte keine politische Erfahrung und es lag ihm auch nicht viel daran, sie zu erlangen. Im Nachhinein können wir den Schluss ziehen, dass es nicht ausreicht, in eine regierende Familie hineingeboren zu werden, um erfolgreich zu regieren. Es ist viel besser, dass die Russen heute ihre Regierungen in einem demokratischen Prozess wählen dürfen.

Nikolaus II. als junger Mann:

In seinem Tagebuch beklagte der letzte Zar seine unglückliche Heimat. 02.03./15.03.1918: „Wie lange noch wird unsere unglückliche Heimat von äußeren und inneren Feinden zerrissen? Manchmal scheint es mir, dass die Grenzen des Leidens erreicht sind. Man weiß gar nicht mehr, was man hoffen und wünschen soll. Aber wir sind in Gottes Hand. Möge sich sein heiliger Wille erfüllen!“ (Journal intime, S.182).

Uns sterblichen Wesen fällt es manchmal schwer, Gottes Willen zu verstehen. Oft ist er in Wolken gehüllt, für Menschen auf der Erde nicht sichtbar. Wollte Gott, dass die Existenz des Russischen Reichs endete? Wollte Gott die Exekution des letzten Zaren?

Hatte der Allmächtige Mitleid mit den armen, ausgebeuteten, geschundenen Menschen im Russischen Reich? Glaubte er, es sei höchste Zeit, dass sie ebenfalls Besitz, Bildung und Bürgerrechte erhalten? Eine Vermutung ist genauso gut wie die andere, denn wir wissen es nicht. Die Bolschewiken waren Atheisten. Sie sorgten sich nicht darum, ob Gott dem letzten Zaren helfen wûrde. Sie waren sicher, dass Gott nicht existiert. Ein nicht existierendes Wesen kann nicht helfen.

Wladimir Iljitsch Lenin (Владимир Ильич Ленин; 1870 – 1924):

Constructing Utopia: Books and Posters from Revolutionary Russia, 1910-1940  | Art Gallery of Ontario

Die Bauern von Tobolsk kümmerten sich nicht um Gottes heiligen Willen, den Ausgang des Ersten Weltkriegs oder das Schicksal des letzten Zaren. Wie immer feierten sie zu Beginn des Frühlings das Fest Masleniza. 04.03./17.03.1918: «Das Wetter war wunderbar. Der Schnee schmolz in der Sonne. In den Straßen hörten wir Glöckchen klingeln. Die Einwohner von Tobolsk fuhren auf ihren Pferdeschlitten spazieren, um die letzten Tage von Masleniza zu feiern» (Journal intime, S.183).

Nach archäologischen Funden aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. ist Masleniza möglicherweise der älteste heidnische slawische Brauch, der sich bis heute in Russland erhalten hat. Die charakteristischen Speisen von Masleniza sind Blini: dünne Pfannkuchen aus Butter, Eiern und Milch. Die ersten Pfannkuchen werden den Armen angeboten. Dieses Fest dauert eine Woche. Jeder Tag von Masleniza hat seine traditionelle Aktivität.

Masleniza-Puppen:

Масленица в Барнауле. «Сибирская медиагруппа» приглашает всех на праздник |  Компании | АиФ Барнаул

Der Montag ist der Tag der Begrüßung, an dem die grosse Masleniza-Puppe aus Stroh gebastelt und aufgestellt wird. Am Dienstag gehen junge Männer auf Brautschau. Am Mittwoch finden sich die Schwiegersöhne zum Festessen bei ihren Schwiegermüttern ein. Am Donnerstag gibt es Tänze, Spiele, Eislaufen und Schlittenfahrten. Die Leute fahren auf Pferdeschlitten mit klingelnden Glöckchen über den Schnee.

Der Freitag ist der Schwiegermuttertag. Die Schwiegersöhne laden ihre Schwiegermütter zum Essen ein. Der Samstag wird mit Verwandtenbesuchen begangen. Seinen Abschluss findet diese in Russland sehr beliebte Festwoche am Sonntag, dem Tag der Vergebung. Man vergibt sich gegenseitig vergangene Verfehlungen und lässt alten Groll los. Am Ende wird die Masleniza-Puppe verbrannt. Die Asche wird ausgestreut, um den Boden für das Frühjahr vorzubereiten.

Semjon Leonidowitsch Koschin (Семён Леонидович Кожин; am 11.03.1979 in Moskau geboren), «Abschied von Masleniza»:

Im April 1918 beschloss der Sowjet von Jekaterinburg, Nikolaus II. und seine Familie von Tobolsk in ihre eigene Stadt im Ural zu transportieren. Sie schickten einen Vertreter der bolschewistischen Regierung, um die Nachricht mitzuteilen.

09.04./22.04.1918: «Wir haben gehört, dass der Außerordentliche Kommissar Jakowlew eingetroffen ist» (Journal intime, S.193). 12.04./25.04.1918: „Nach dem Mittagessen kam Jakowlew und sagte uns, dass er den Auftrag erhalten habe, uns mitzunehmen. Er sagte nicht wohin. Wir begannen uns auf unsere Abreise vorzubereiten “ (Journal intime, S.195).

Wassili Wassiljewitsch Jakowlew (Василий Васильевич Яковлев; 1885 – 1938) war ein bolschewistischer Politiker lettischer Abstammung, der zum Kommandeur der Roten Armee und Regierungsberater aufstieg. Während der Oktoberrevolution 1917 beteiligte er sich an der Einnahme des Winterpalasts. Danach wurde er Kommissar der zentralen Telefonzentrale von Petrograd und Delegierter im Zweiten Allrussischen Sowjetkongress.

Wassili Wassiljewitsch Jakowlew (Василий Васильевич Яковлев; 1885 – 1938):

Беглый комиссар В. Яковлев (Мячин) и его «Исповедь» | 💥Сергей Сизов (Омск)  | Яндекс Дзен

Im Dezember 1917 trat Wassili Jakowlew der Tscheka bei und stieg schnell zum stellvertretenden Vorsitzenden dieser Organisation auf. Im Januar 1918 wurde er vom Allrussischen Zentralen Exekutivkomitee zum Militärkommissar des Uralgebiets ernannt. Im März 1918 erhielt er den Auftrag, die Überführung der Zarenfamilie von Tobolsk nach Jekaterinburg zu beaufsichtigen.

Zunächst lautete der offizielle Name der Tscheka «Allrussische Außerordentliche Kommission zur Bekämpfung der Gegenrevolution und Sabotage unter dem Rat der Volkskommissare der RSFSR» (Всероссийская Чрезвычайная Комиссия По Борьбе с Контрреволюцией и Саботажем при Совете Народных Комиссаров РСФСР). Im Jahr 1918 wurde der Name in «Allrussische Außerordentliche Kommission zur Bekämpfung von Konterrevolution, Profitmacherei und Korruption» geändert.

Die Mitglieder der Tscheka nannten sich Tschekisten. Sie trugen gewöhnlich schwarze Kleidung, darüber lange Mäntel. Nikolaus II. bezeichnete sie als die «Männer in Schwarz», als sie ihn während seiner Gefangenschaft besuchten. Die Tscheka war die erste einer Reihe von sowjetischen Geheimpolizeiorganisationen. Sie wurde im Dezember 1917 von Felix Edmundowitsch Dserschinski (Феликс Эдмундович Дзержинский; 1877 – 1926) gegründet, einem polnischen Aristokraten, der Bolschewik wurde.

Felix Edmundowitsch Dserschinski (Феликс Эдмундович Дзержинский; 1877 – 1926):

Почему либералы ненавидят Железного Феликса - ЯПлакалъ

Nikolaus II. und ein Teil seiner Familie kamen am 30. April 1918 in Jekaterinburg an. Die anderen folgten später. Der Herausgeber Jean-Christophe Buisson erklärt: „Die im 18. Jahrhundert gegründete Stadt Jekaterinburg wurde nach Katherina I. benannt, der Frau von Zar Peter dem Großen. Die Stadt erstreckt sich über sieben Hügel im östlichen Teil des Uralgebirges. Auf dem höchsten Hügel sehen wir das Haus von Nikolai Ipatijew, einem wohlhabenden Kaufmann. Er räumte sein Haus, um die Familie des letzten Zaren aufzunehmen“ (Journal intime, S. 244).

17.04./30.04.1918: „Das Haus ist schön und sauber. Vier große Räume sind für uns reserviert“ (Journal intime, S.199). Nicholas II wusste nicht, dass er und seine Angehörigen hier getötet werden sollten. Das Haus Ipatijew war ihre letzte Station vor dem Tod. Es wurde von bewaffneten Revolutionären bewacht, ehemaligen Fabrikarbeitern, verhärtet durch ihren langen Kampf für die Rechte der Arbeiter. Sie hatten alle in zaristischen Gefängnissen gesessen. Deswegen empfanden sie weder Mitleid noch Sympathie für die Romanows.

Das Haus Ipatijew in Jekaterinburg:

Dieses Haus, das in der russischen Geschichte Bekanntheit erlangte, wurde 1880 von Iwan Redikorzew erbaut, einem Beamten der Bergbauindustrie. Im Jahr 1898 ging das Herrenhaus an Scharawijew, einen Goldhändler, über. Zehn Jahre später erwarb Nikolai Nikolajewitsch Ipatijew dieses Haus. Der Militäringenieur und Kaufmann baute das Erdgeschoss zum Büro um. Die Länge der Fassade betrug 31 Meter.

Hier verbrachte die Familie Romanow ihre letzten 78 Tage, begleitet von dem Arzt Dr. Jewgeni Botkin, dem Zimmermädchen Anna Demidowa, dem Koch Iwan Charitonow, dem Kammerdiener Alexei Trupp. Die Wachen waren im Erdgeschoss untergebracht. Zur Isolierung wurde um das Haus herum ein hoher Holzzaun errichtet.

Alexei Jegorowitsch Trupp (Алексей Егорович Трупп; 1856 – 1918) war der letzte Kammerdiener des Zaren. Sein lettischer Name lautete Alois Laurs Trups. Er stammte ebenso wie die Vorfahren des Revolutionärs und Bolschewiks Wassili Jakowlew aus Lettland. Alexei Trupp wurde am 20. August 1856 in Kalnagals in der Provinz Witebsk geboren und stieg in der Armee des Russischen Reichs zum Oberst auf. Im Juli 1918 wurde er im Haus Ipatijew in Jekaterinburg gemeinam mit der Zarenfamilie und den anwesenden Bediensteten erschossen.

Oberst Alexei Jegorowitsch Trupp ((Alois Laurs Trups, Алексей Егорович Трупп; 1856 – 1918):

Alexei Trupp | Official Site for Man Crush Monday #MCM | Woman Crush  Wednesday #WCW

Die letzte Fortsetzung folgt im Mai 2022:

„Die letzten Tage des letzten Zaren“ (IV. Teil)

Olivia Kroth: Die Journalistin und Autorin von vier Büchern lebt in Russland. Ihr Blog:

http://olivia2010.kroth.wordpress.com

Acerca de olivia2010kroth

Writer, journalist: The Duran https://olivia2010kroth.wordpress.com
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